10.2.12

Auf Trolljagd

Die BBC hat sich einen rassistischen Troll (genau genommen ist er kein "Troll", sondern ein "Hater") vorgenommen und ihn enttarnt. Der zeigt sich uneinsichtig:

Ich habe mir mal eine google alert gesetzt, um zu sehen ob er verurteilt wird. Volksverhetzung ist auch in Großbritannien strafbar.

8.2.12

Kanonenfutter wird knapp (17): Her mit den Seidenhöschen!

Für seine Kriege muss Friedensnobelpreisträger Obama seine Soldaten mit Explosionssicheren Unterhosen versorgen, damit sie nach einem Attentat auch noch Nachwuchs zeugen können. Die Genitalpanzer sind aus engmaschiger Seide. Sowas zu bestellen ist aber verboten, weil der Rostoff nicht aus den USA ist. (FTD)

14.1.12

Bürstkatz

Beim Aufräumen habe ich eine unbenutzte Haarbürste entdeckt, die für mich nichts taugt. Also an die Wand geklebt, und Kater 2 hat Freude ohne Ende:





Auch Kühe bürsten sich gerne selbst:

6.1.12

bug report (10): Netbeans

Manchmal dauert es etwas länger: Zwei von mir gemeldete Fehler aus Netbeans 6.9 sind in dem vor kurzem erschienenen Netbeans 7.1 endlich behoben:
In Netbeans 7.0 und 7.01 war es noch nicht der Fall. Dafür ist nun ein neuer Fehler dazu gekommen, der dazu führt dass in bestimmen Fällen nach einem update die Einbindung von Spring nicht mehr funktioniert wenn man ohne maven arbeitet.

23.12.11

Stromberg bekommt "Stupid german money"

Natürlich liebe ich die Serie "Stromberg". Die Idee in einen Stromberg Film zu investieren hörte sich also nur zu gut an, ich habs dann aber sein lassen. Ein Blick in die Bedingungen war nämlich nicht so schön:
Der Produzent BRAINPOOL TV bietet den Fans als potentiellen Investoren an, einen Teil der Gesamtkosten des Films zu finanzieren. Im Gegenzug werden die Investoren an den Erlösen aus der Kinoauswertung des Films beteiligt.
Häh? Kaum jemand geht heute noch ins Kino, und wenn doch, dann eher für Filme in denen "was passiert" und nicht in Subtiles wie "Stromberg". Was ist also mit DVD, Pay-TV, Free-TV, iTunes, Youtube, etc? Weitere "Vorteile" wie Nennung im Abspann, Premiere-Tickets, etc. haben wirtschaftlich kaum Wert.

Auch erwirbt der "Investor" keinesfalls Anteile an dem Film sondern nur Anteile an irgendwas, was durch die französische (!) Firma "My Major Company" verwaltet wird.

Die Bedingungen haben es auch in sich:
Sollte das kalkulierte Produktionsbudget überschritten werden, wird die Erlösbeteiligung der Internetinvestoren im Verhältnis zu der Überschreitung des kalkulierten Produktionsbudgets reduziert.

MMC weist hiermit ausdrücklich darauf hin und der Internetinvestor stimmt hiermit ausdrücklich zu, dass im Falle der Produktion und Kinoveröffentlichung des Films

- die gemäß den vorstehenden Regelungen an den Internetinvestor auszuschüttenden Gewinne nicht zusätzlich zu seinem für den Erwerb des Anteils gezahlten Beitrags ausgeschüttet werden, sondern anstelle des Beitrags;


- es deswegen sein kann, dass der an den Internetinvestor tatsächlich ausgeschüttete Gewinn ggfs. niedriger ist als der ursprünglich für den Erwerb des Anteils gezahlte Beitrag.
Ein "Investor" würde sogar bei einer Million verkauften Kinokarten lediglich seinen Einsatz zurückbekommen. Natürlich wünsche ich den Investoren viel Glück, glaube aber nicht an deren finanziellen Erfolg.

Irgendwelche Rechte, die Berechnungen des "Produktionsbudget" zu kontrollieren, finde ich nicht. Wäre es also möglich, Kosten dem Produktionsbudget zuzurechnen bis das Budget überschritten wird, und die "Investoren" immer weniger bekommen, ohne dass jemand protestieren kann? Muss der Film überhaupt ins Kino kommen?

Produziert wird der Film übrigens nicht durch die "My Major Company", sondern durch die "BRAINPOOL TV GmbH". Praktisch: Der "Investor" hat also gar keine direkte Vertragsbeziehung zu BRAINPOOL. Und die Bedingungen sind auf der Seite einer dritten Firma, nämlich der "BRAINPOOL Artist & Content Services GmbH".

Den Film werde ich mir trotzdem anschauen. Im Free-TV.

Presserat gibt "Bild Online" einen Hinweis

Aufgrund meiner Beschwerde hat der Presserat an Bild.de einen "Hinweis" gegeben, nämlich dass Spekulationen per Ferndiagnose, dass ein 16-jähriger Jungunternehmer psychisch krank sei, eine ethische Grenze überschritten habe. (BILDBlog hatte über den Fall auch berichtet)

Das war es jetzt mit den Beschwerden. Weitere habe ich nicht gemacht. Die 100% Erfolgsquote ist mir fast unheimlich.

Presserat gibt Oberhessischen Presse einen Hinweis

Aufgrund meiner Beschwerde hat der Presserat der Oberhessischen Presse einen "Hinweis" gegeben, nämlich dass bei dem im August stattgefundenen Selbstmord von drei Mädchen im Wald die Selbstmordmethode nicht hätte erwähnt werden sollen. (Kein Link, da auch viele andere Medien noch immer die Methode erwähnen). Der Hinweis u.a.: "Je weniger Details zur Suizidmethode bekannt werden, desto weniger trägt die Berichterstattung bei gefährdeten Personen zu Nachahmungstaten bei".

21.12.11

Presserat missbilligt WELT Artikel

Aufgrund meiner Beschwerde hat der Presserat diesen Artikel (ja ich linke drauf, der Schaden ist eh angerichtet) der WELT missbilligt, weil dort zwei angeklagte Deutsche mit vollem Namen genannt wurden. Ich hatte mich beschwert weil ich es merkwürdig fand, dass in Deutschland lebende Angeklagte anonymisiert werden, im Ausland lebende Deutsche jedoch nicht.

Ich hatte dieses Jahr insgesamt drei Beschwerden abgeschickt, zwei davon laufen also noch: eine gegen Bild (Namensnennung eines mutmasslich psychisch kranken Jugendlichen, BILDBlog berichtete auch) und eine gegen die Oberhessische Presse (Berichterstattung des Selbstmordes von drei Mädchen mit dermassen viel Details dass es als Anleitung gelten könne).

Update 11.1.2012: BILDblog berichtet nun auch. Mit genialem Titel :-)

1.11.11

Schlecht anonymisiert (8): der Trabrennbahnjokey

Ein Mann soll seine Ehefrau erschossen haben. Er war ein sehr erfolgreicher Trabrennprofi (Ein Sport, der etwa so aufregend ist wie Synchronschwimmen oder Angeln). Der Tagesspiegel berichtet zurückhaltend, die B.Z. weniger (sie unterstellt dem Mordopfer diverse Dinge), sie kürzt zwar seinen Namen ("Bernd W.") ab, liefert aber ansonsten genug Details:
Im Stefan-Kuntz-Rennen belegte er mit dem Wallach „...“ (5) den ... Platz. 
Das besagte Rennen findet sich z.B. hier. Eine Suche nach dem Namen zeigt dass BILD.de diesen sogar im HTML source code hat.