12.5.07
McHalal
McDonalds bietet in London testweise Burger für Muslime an. Die verwendeten Rinder, Brötchen, Käsescheiben und Salate wurden "voll korrekt" nach Islamischen Recht geschlachtet. (Die Welt)
25.4.07
Berliner Imam doch ein "Hassprediger"
So ist das vor Gericht: noch vor knapp einem Jahr entschied das Landgericht Postdam, dass Imam Yakup Tasci vom ZDF nicht als "Hassprediger" bezeichnet werden dürfe. Doch das Oberlandesgericht Brandenburg (Urteil vom 23.4.2007, Az.: 1 U 10/06) sah das anders, und deshalb darf der Imam (mit der feinen Nase) vom ZDF nun doch wieder als "Hassprediger" bezeichnet werden (OLG Brandenburg, ZDF, ddp, epd, C.H. Beck). Dem Geruchsexperten ist das vermutlich egal: er hat Deutschland verlassen.
20.4.07
Callcenter-Alltag
Wer gelegentlich Zuhause von Verkäufern belästigt wird, die einem "helfen wollen, beim telefonieren zu sparen", kann nun wissen, wie es in deren Callcentern aussieht. (Die Welt)
Nachtrag 21.4.2007: Carsten Scheibe erzählt, wie eine Dame von ARCOR wütend wurde, nachdem er ihr erzählt habe, dass ALICE doch so süss aussehe. Und verweist auf Nicht-Anrufen.de, wo Anrufer verarscht werden.
Nachtrag 21.4.2007: Carsten Scheibe erzählt, wie eine Dame von ARCOR wütend wurde, nachdem er ihr erzählt habe, dass ALICE doch so süss aussehe. Und verweist auf Nicht-Anrufen.de, wo Anrufer verarscht werden.
19.4.07
Nicht handzahm (17): Sexuelle Belästigung
Seit Tagen versucht der Kater das Katzenmädchen zu besteigen. Da sie daran nicht interessiert ist, kommt es ständig zu Verfolgungsjagden durch die Wohnung - obwohl doch beide kastriert sind...
Und so machen es die anderen:
Und so machen es die anderen:
9.4.07
Teure Schuhe
"Ansbert von Tharnung" beschreibt, wie er sich ein Paar massgefertigte Schuhe für 2800 Euro gekauft hat. (Stern)
7.4.07
Erste Klasse
Vor einigen Wochen wollte ich nach Stuttgart, um dort einen Prozess als Zuschauer zu besuchen. Um den Prozess geht es hier nicht (er wurde mit einem für "meine Seite" erfreulichen Vergleich beendet, und die Klägerin wird auch noch die Kosten bezahlen), sondern nur um die Reise.
Da Stuttgart 6 Autostunden entfernt ist, und ich somit 12 Stunden unterwegs wäre, habe ich, anstatt ein Stuttgarter Fahrzeug zu mieten, doch lieber in ein Bahnticket investiert. Und zwar 1. Klasse, um mal zu erleben ob das besser ist.
Als Zeitvertreib mein Notebook, und jede Menge Videos und Zeitschriften.
Die 1. Klasse lohnt sich nicht wirklich. Die Zeiten, wo man in Abteilen mit roten Plüsch sitzen konnte, wie ich es als Kind beobachten (aber nicht erleben) konnte, sind wohl vorbei. Die Sitze sind aus schwarzem Kunstleder - und zumindest weniger unbequem als die 2. Klasse Sitze. Immerhin gibt es aber Getränkeservice an den Platz; der Latte Macchiato kostete 3,20 (!) und war trinkbar. Steckdose war unter dem Sitz. Ich hatte einen "Tischplatz" reserviert und kann das nur empfehlen.
Die Fahrt ist ziemlich "wackelig". Ich kann kaum nachvollziehen, wie Manager, Rechtsanwälte etc es tatsächlich schaffen, zu arbeiten.
In Göttingen gabs ein Brezelverkäufer. Preis: 1,30. (Im Hauptbahnhof kostete sie 60 ct).
Um die Mittagszeit bin ich dann in den Restaurantwagen. Auch das war einer meiner "Träume" gewesen - als Kind bin ich da mal durch, aber ohne was zu essen. Jedenfalls sitzt man ganz bequem auf roten Sitzen, wie in einem amerikanischen "Diner", allerdings gibts es keine Steckdosen - das Notebook musste mit Akku laufen. Das Essen war in Ordnung. Nicht super, aber auch nicht schlecht - vermutlich aufgewärmte Tiefkühlkost, zusätzlich frischer Salat. Der Service war sehr gut, eigentlich fast wie in Hotel-Restaurants.
Beim Umsteigen in Mannheim hatte ich so wenig Zeit, dass ich in den "falschen Zug" stieg, d.h. die falsche Hälfte des ICE. Aber das war eh nur eine kurze Fahrt.
Die Rückfahrt hatte es in sich. Da ich den Wunschtermin verpasst hatte, galt es, einen anderen Termin zu finden. Ich bin dann in die "DB Lounge". Dort war man nicht in der Lage, mir einen "Tischplatz" zu reservieren, sondern nur "irgendein Platz" für den nächsten Zug. Naja. Später im Zug habe ich mir dann trotzdem einen freien Tischplatz nehmen können. Nach einigen Stunden gabs einen merkwürdigen Geruch, der nach "Elektrobrand" roch. Rauch war nirgendwo zu sehen. Der Geruch war aber nur in dem einen Wagen, nicht ausserhalb. Kurz bevor ich in Panik geraten konnte hielt der Zug und machte eine Pause, und eine Ansage verkündete ein "technisches Problem" mit den Bremsen. Mein Gegenüber meinte, das sei andauernd. Aha. Es gab später noch einige solche "Pausen". Schliesslich kam ich doch mit nur geringer Verspätung an.
Da Stuttgart 6 Autostunden entfernt ist, und ich somit 12 Stunden unterwegs wäre, habe ich, anstatt ein Stuttgarter Fahrzeug zu mieten, doch lieber in ein Bahnticket investiert. Und zwar 1. Klasse, um mal zu erleben ob das besser ist.
Als Zeitvertreib mein Notebook, und jede Menge Videos und Zeitschriften.
Die 1. Klasse lohnt sich nicht wirklich. Die Zeiten, wo man in Abteilen mit roten Plüsch sitzen konnte, wie ich es als Kind beobachten (aber nicht erleben) konnte, sind wohl vorbei. Die Sitze sind aus schwarzem Kunstleder - und zumindest weniger unbequem als die 2. Klasse Sitze. Immerhin gibt es aber Getränkeservice an den Platz; der Latte Macchiato kostete 3,20 (!) und war trinkbar. Steckdose war unter dem Sitz. Ich hatte einen "Tischplatz" reserviert und kann das nur empfehlen.
Die Fahrt ist ziemlich "wackelig". Ich kann kaum nachvollziehen, wie Manager, Rechtsanwälte etc es tatsächlich schaffen, zu arbeiten.
In Göttingen gabs ein Brezelverkäufer. Preis: 1,30. (Im Hauptbahnhof kostete sie 60 ct).
Um die Mittagszeit bin ich dann in den Restaurantwagen. Auch das war einer meiner "Träume" gewesen - als Kind bin ich da mal durch, aber ohne was zu essen. Jedenfalls sitzt man ganz bequem auf roten Sitzen, wie in einem amerikanischen "Diner", allerdings gibts es keine Steckdosen - das Notebook musste mit Akku laufen. Das Essen war in Ordnung. Nicht super, aber auch nicht schlecht - vermutlich aufgewärmte Tiefkühlkost, zusätzlich frischer Salat. Der Service war sehr gut, eigentlich fast wie in Hotel-Restaurants.
Beim Umsteigen in Mannheim hatte ich so wenig Zeit, dass ich in den "falschen Zug" stieg, d.h. die falsche Hälfte des ICE. Aber das war eh nur eine kurze Fahrt.
Die Rückfahrt hatte es in sich. Da ich den Wunschtermin verpasst hatte, galt es, einen anderen Termin zu finden. Ich bin dann in die "DB Lounge". Dort war man nicht in der Lage, mir einen "Tischplatz" zu reservieren, sondern nur "irgendein Platz" für den nächsten Zug. Naja. Später im Zug habe ich mir dann trotzdem einen freien Tischplatz nehmen können. Nach einigen Stunden gabs einen merkwürdigen Geruch, der nach "Elektrobrand" roch. Rauch war nirgendwo zu sehen. Der Geruch war aber nur in dem einen Wagen, nicht ausserhalb. Kurz bevor ich in Panik geraten konnte hielt der Zug und machte eine Pause, und eine Ansage verkündete ein "technisches Problem" mit den Bremsen. Mein Gegenüber meinte, das sei andauernd. Aha. Es gab später noch einige solche "Pausen". Schliesslich kam ich doch mit nur geringer Verspätung an.
31.3.07
Husseine haben es schwer
Wer in den USA mit Vorname "Hussein" heisst, hat es schwer, einen Kredit zu bekommen oder ein Auto zu kaufen, dank dieser Schwarzen Liste, auf der eben auch einige "Hussein" drin stehen. (Artikel im SPIEGEL)
20.3.07
Der schlimmste Arbeitsplatz der Welt
Der schlimmste Job der Welt scheint bei Goldman Sachs zu sein, der größten Investmentbank der Welt. Statt Teamgeist gibt's Mobbing. (Die Welt)
19.3.07
Falscher Wein?
Folgenden Text fand ich kürzlich im Stern newsletter:
Nachtrag 28.3.2007: Inzwischen ist der Stern-Artikel frei verfügbar.
Nachtrag 23.11.2008: Der Stern hat zu Etiketten, Korken und Depots recherchiert, und diverse Indizien entdeckt.
Jahrelang präsentierte Weinguru Hardy Rodenstock Sensationsfunde edler Flaschen. Eine Analyse könnte ihn nun als Schwindler entlarven - und bringt Christie`s in VerrufDa ich den Stern nicht kaufen wollte, googelte ich nach Hardy Rodenstock. Dort fand sich eine ganze Menge. Die Geschichte hat Ihren Ursprung in den USA, wo ein Käufer sich betrogen fühlte. Die Times hat eine gute Zusammenfassung.
Nachtrag 28.3.2007: Inzwischen ist der Stern-Artikel frei verfügbar.
Nachtrag 23.11.2008: Der Stern hat zu Etiketten, Korken und Depots recherchiert, und diverse Indizien entdeckt.
26.1.07
Nicht handzahm (16): Markierung
Gestern wurde ich von dem Katzenkind "markiert": sie hat ihre Wange gegen meinen Fuss gerieben. Ein gutes Zeichen. Aber Bauch anfassen oder gar hoch heben ist immer noch unerwünscht.
21.1.07
Hummer Probesitzen am Ballermann
Aufgrund einer aufdringlichen Werbung im Klassik-Radio bin ich heute zur Eröffnung vom Autohaus Kroymanns, mit dem Ziel mich mal in ein Hummer oder ein Cadillac zu setzen. Schon am Eingang tönte laute Musik, jedoch von RTL Radio. Eine Besucherin sprach von "Ballermann Musik". Offenbar werden wohl nicht so sehr Freunde der klassischen Musik als Kunde gesucht, sondern Schlagerfans.
Das Ziel war leicht gefunden - ein HUMMER H2 stand fast am Eingang:
Nach etwas Wartezeit konnte ich probesitzen. Ein wirklich bequemes Auto. Es gibt ordenlich Platz zwischen Fahrer und Beifahrer, die Sitze sind angenehm, und es gibt zwei Becherhalter. Die Automatik-Schaltung ist in der Form des Kerosinhebels bei Flugzeugen. Das passt gut, da die Werbung in den letzten Jahren die Wörter "Triebwerk" und "Cockpit" für Autos verwendet.
Daneben standen auch zwei HUMMER H3. Die waren etwas kleiner, und ohne den coolen Hebel, sondern alles eher durchschnittlich. Auch war das Probesitzen nicht so beeindruckend. Ein Blick auf das Preisschild zeigte, dass der H3 nicht so sehr eine Weiterentwicklung des H2 ist, sondern die Sparversion: ein H2 kostet 80.000, ein H3 dagegen "nur" 50.000.
Das nächste Ziel waren die Cadillacs. Hier ein CADILLAC ESCALADE:

Man sitzt zwar ganz bequem drin, aber das Auto selbst ist im Grunde hässlich. Nach Jahren der weltweiten Abrundung im Design versucht offenbar dieser Autohersteller, wieder Kanten einzubauen. Der Schalthebel der Automatik ist am Lenkrad, wie ich es bisher nur von amerikanischen Filmen kannte.
Der Rest des Besuches war eher uninteressant. Was ich jedoch noch suchte, war die mir bisher unbekannte Marke SsangYong. Ich fand einige Exemplare ganz zum Schluss meines Besuchs, die auf mich keinen besonderen Eindruck machten - schon das Logo auf dem Lenkrad (das irgendwie an die Zange einer Languste erinnert) schreckt ab.
Was bei allen Autos dieses Autohauses, in denen ich gesessen habe, etwas enttäuschend ist, ist dass die Scheiben nie funktionierten und offen waren, und die Sitzverstellung teilweise nicht. Zweites ist wichtig, da man sonst nicht "richtig" sitzt. Erstes ist wichtig, um den "Ruhe-Effekt" zu erleben, wenn sich die Türen schliessen. Vor Jahren machte dies Mercedes zum Thema einer Werbung, vor dem Hintergrund eines lauten Basars. Auch ärgerlich ist, wenn es beim Schliessen der Türen nicht "Wupp" macht, sondern "Klapper".
Ich wollte gehen - leider regnete es draussen. Also noch einmal angenehm Probesitzen im H2 und im Cadillac. Danach hatte der Regen aufgehört.
Draussen stand ein HUMMER H1, von der Miet-Firma Yellow Hummer. Bei dem H1 war der militärische Ursprung noch deutlich zu sehen. Probesitzen war leider nicht möglich - aber von aussen wirkte er im Inneren etwas eng, die Sitze waren schmaler, dafür der Zwischenraum zwischen den Sitzen grösser.
Nachtrag 22.3.2009: der niederländische Mutterkonzern der Autohandelskette Kroymans ist pleite. (Tagesspiegel)
Das Ziel war leicht gefunden - ein HUMMER H2 stand fast am Eingang:
Nach etwas Wartezeit konnte ich probesitzen. Ein wirklich bequemes Auto. Es gibt ordenlich Platz zwischen Fahrer und Beifahrer, die Sitze sind angenehm, und es gibt zwei Becherhalter. Die Automatik-Schaltung ist in der Form des Kerosinhebels bei Flugzeugen. Das passt gut, da die Werbung in den letzten Jahren die Wörter "Triebwerk" und "Cockpit" für Autos verwendet.Daneben standen auch zwei HUMMER H3. Die waren etwas kleiner, und ohne den coolen Hebel, sondern alles eher durchschnittlich. Auch war das Probesitzen nicht so beeindruckend. Ein Blick auf das Preisschild zeigte, dass der H3 nicht so sehr eine Weiterentwicklung des H2 ist, sondern die Sparversion: ein H2 kostet 80.000, ein H3 dagegen "nur" 50.000.
Das nächste Ziel waren die Cadillacs. Hier ein CADILLAC ESCALADE:

Man sitzt zwar ganz bequem drin, aber das Auto selbst ist im Grunde hässlich. Nach Jahren der weltweiten Abrundung im Design versucht offenbar dieser Autohersteller, wieder Kanten einzubauen. Der Schalthebel der Automatik ist am Lenkrad, wie ich es bisher nur von amerikanischen Filmen kannte.
Der Rest des Besuches war eher uninteressant. Was ich jedoch noch suchte, war die mir bisher unbekannte Marke SsangYong. Ich fand einige Exemplare ganz zum Schluss meines Besuchs, die auf mich keinen besonderen Eindruck machten - schon das Logo auf dem Lenkrad (das irgendwie an die Zange einer Languste erinnert) schreckt ab.
Was bei allen Autos dieses Autohauses, in denen ich gesessen habe, etwas enttäuschend ist, ist dass die Scheiben nie funktionierten und offen waren, und die Sitzverstellung teilweise nicht. Zweites ist wichtig, da man sonst nicht "richtig" sitzt. Erstes ist wichtig, um den "Ruhe-Effekt" zu erleben, wenn sich die Türen schliessen. Vor Jahren machte dies Mercedes zum Thema einer Werbung, vor dem Hintergrund eines lauten Basars. Auch ärgerlich ist, wenn es beim Schliessen der Türen nicht "Wupp" macht, sondern "Klapper".
Ich wollte gehen - leider regnete es draussen. Also noch einmal angenehm Probesitzen im H2 und im Cadillac. Danach hatte der Regen aufgehört.
Draussen stand ein HUMMER H1, von der Miet-Firma Yellow Hummer. Bei dem H1 war der militärische Ursprung noch deutlich zu sehen. Probesitzen war leider nicht möglich - aber von aussen wirkte er im Inneren etwas eng, die Sitze waren schmaler, dafür der Zwischenraum zwischen den Sitzen grösser.
Nachtrag 22.3.2009: der niederländische Mutterkonzern der Autohandelskette Kroymans ist pleite. (Tagesspiegel)
20.1.07
Flop-Ausreden in der Berliner Kulturszene
Wenn im Kultursubventionsparadies Berlin trotz (oder dank) Geheimsprache der Rezensionen mal wieder eine Aufführung gefloppt ist, muss eine Ausrede her. Und zwar eine Gute. Also nicht "der Regisseur ist ein Idiot" oder gar "Der Intendant ist ein Idiot". Die Welt präsentiert eine Auswahl:
- "Publikumsreservoir erschöpft"
- "Konzeption vom Publikum nicht angenommen"
- "ihren Lebenszyklus überschritten"
- "geringen Bekanntheitsgrad des Stücks"
- "nicht repertoirefähig"
18.1.07
Neues aus der Burkha-Szene
Wer in einem Burkha-Gebiet wohnt, oder einfach nur Burkha-Outfits geil findet, muss seine Frau oder Schwester nicht mehr einsperren: jetzt gibt es das Burkini - damit können Burkha-Babes endlich an den Strand gelassen werden, und dürfen sogar als Rettungsschwimmerinnen arbeiten. (Stern, mit scharfen Fotos)
17.1.07
Noch kein Hartz 4 für Peter Hartz
Das Manager-Magazin berichtet brühwarm aus dem Gericht über die Verhandlung gegen Peter Hartz wegen Untreue:
Hartz äußert sich zu seinen persönlichen Vermögensverhältnissen, die im Falle einer Geldstrafe eine Rolle spielen. Er habe 25.000 Euro Einkünfte pro Monat, sagt Hartz. Hinzu komme ein "angelegtes Vermögen" in Höhe von 2,7 Millionen Euro.Damit erfüllt der Hartz 4 Erfinder noch nicht die Voraussetzungen für Hartz 4. Aber abwarten, wie hoch die Geldstrafe und die Rückforderungen von VW sein werden.
15.1.07
Sarah Wiener ohne TÜV unterwegs?
Die entzückende Sarah Wiener hat derzeit eine Kochsendung auf ARTE, in der sie in einem roten VW Käfer durch Frankreich reist und diverse Spezialitäten nachkocht, um dann von einer lokalen Jury bewertet zu werden. Merkwürdig ist allerdings, dass etwas auf beiden Nummernschildern zu fehlen scheint:


(Beide Aufnahmen aus der ersten Folge: "Die Schwarzen Trüffel", in der Drône)
Da Sarah Wiener wohl kaum illegal fahren wird, vermute ich dass sie entweder nicht wirklich mit diesem Auto unterwegs ist, sondern dass hier kurze Fahrten inszeniert werden; oder dass das Auto in Wirklichkeit französische Nummernschilder hat, und hier nur für die Kamera kurz mit den Berliner Nummernschildern gefilmt wird.


(Beide Aufnahmen aus der ersten Folge: "Die Schwarzen Trüffel", in der Drône)
Da Sarah Wiener wohl kaum illegal fahren wird, vermute ich dass sie entweder nicht wirklich mit diesem Auto unterwegs ist, sondern dass hier kurze Fahrten inszeniert werden; oder dass das Auto in Wirklichkeit französische Nummernschilder hat, und hier nur für die Kamera kurz mit den Berliner Nummernschildern gefilmt wird.
13.1.07
Nicht handzahm (15): Fressen Katzen Fledermäuse?
Das fragte sich schon Alice, als sie durch den Kaninchenbau fiel und an ihre Katze "Dinah" dachte:
Darüber hinaus kann sie auch apportieren: wenn man die Maus vom weitem wirft, bringt sie sie meistens zurück.
Beim Katzenkind deutet sich an, dass die Frage mit "Ja!" beantwortet werden kann, sie beherrscht nämlich den Volley. Wenn man eine (grüne) Spielmaus über sie hinweg wirft, fängt sie die Maus schon in der Luft.Down, down, down. There was nothing else to do, so Alice soon
began talking again. `Dinah'll miss me very much to-night, I
should think!' (Dinah was the cat.) `I hope they'll remember
her saucer of milk at tea-time. Dinah my dear! I wish you were
down here with me! There are no mice in the air, I'm afraid, but
you might catch a bat, and that's very like a mouse, you know.
But do cats eat bats, I wonder?' And here Alice began to get
rather sleepy, and went on saying to herself, in a dreamy sort of
way, `Do cats eat bats? Do cats eat bats?' and sometimes, `Do
bats eat cats?' for, you see, as she couldn't answer either
question, it didn't much matter which way she put it. She felt
that she was dozing off, and had just begun to dream that she
was walking hand in hand with Dinah, and saying to her very
earnestly, `Now, Dinah, tell me the truth: did you ever eat a
bat?' when suddenly, thump! thump! down she came upon a heap of
sticks and dry leaves, and the fall was over.
Darüber hinaus kann sie auch apportieren: wenn man die Maus vom weitem wirft, bringt sie sie meistens zurück.
31.12.06
Wir schreiben einen Geschäftsbrief
Das reinste Elend: Telepolis über die Schwierigkeiten eines Lehrers an einer Berufsschule, seine Schüler dazu zu bringen, einen einfachen Geschäftsbrief am Computer zu erstellen.
29.12.06
Nicht handzahm (14): Das Knabbern am Dosenöffner
Aufgrund eines Tipps habe ich in diesen Tagen die Hand nicht mehr weggezogen, wenn das Katzenkind versuchte, nach meine Hand zu schnappen. Und siehe da: es ist mehr ein Knabbern als ein Beissen. Insgesamt ergab sich dadurch sogar ein Verbesserung: es gelang heute bereits mehrfach, den Bauch etwas zu streicheln. Der war bisher immer die absolut verbotene Zone gewesen.
25.12.06
Geheime Selbstmorde
Berlins neue Justizsenatorin Gisela von der Aue weiss, was gegen die vielen Selbstmorde in Berliner Gefängnissen zu tun ist: sie zukünftig geheim halten. (Tagesspiegel, RA Hoenig)
Zeitschriften im Iran werden anständiger
Im Iran sind nicht nur die Modenschauen anständiger als bei uns; bei westlichen Zeitschriften wird mit dem schwarzen Filzstift nachgeholfen, wenn Abendkleider oder Röcke zu viel Haut sehen lassen, schreibt Telepolis und liefert Bilder dazu.
21.12.06
Nicht handzahm (13): Das Borg-Prinzip
Die Borg sind Außerirdische aus den Star Trek Serien die sich an Feinde anpassen. Genau so ist es mit dem Katzenkind. Jede Technik, sie in den Transportkorb zu bekommen, kann nur einmal verwendet werden, danach ist das Katzenkind gewarnt und fällt nicht mehr drauf rein.
Seit der Kastration sind 10 Tage vergangen: Zeit zum Ziehen der Fäden. Sie mit Essen oder Mäuse in den Transportkorb zu locken war nicht erfolgreich. Plan B wäre gewesen, das Katzenkind am Nacken zu schnappen und dann ab in die Kiste. Dafür sind Lederhandschuhe notwendig - doch irgendwie weiss sie, dass diese Ärger bedeuten, da der Tierarzt auch welche benutzt. Nach einigen Minuten sah somit die Küche schlimm aus (zwei Pflanzen zerstört) obwohl ich sie noch nicht einmal angefasst hatte.
Irgendwann war sie in einer Ecke. Ich und der Korb davor. Und eine längliche Pappkiste (ironischerweise eine, in der CAREOX Produkte geliefert wurden, zum Beseitigen von gewissen Katzengerüchen). Da ist sie freiwillig rein. Schwupps, Kiste verschlossen, und später über dem Transportkorb ausgekippt.
Der Wutanfall unterblieb diesmal. (Er hatte ja auch schon vorher stattgefunden!). Beim Tierarzt wurden die Fäden gezogen, und eine Pediküre gabs auch - so ist Anfassen weniger gefährlich. Und weil Weihnachten war, hat's nichts gekostet.
Seit der Kastration sind 10 Tage vergangen: Zeit zum Ziehen der Fäden. Sie mit Essen oder Mäuse in den Transportkorb zu locken war nicht erfolgreich. Plan B wäre gewesen, das Katzenkind am Nacken zu schnappen und dann ab in die Kiste. Dafür sind Lederhandschuhe notwendig - doch irgendwie weiss sie, dass diese Ärger bedeuten, da der Tierarzt auch welche benutzt. Nach einigen Minuten sah somit die Küche schlimm aus (zwei Pflanzen zerstört) obwohl ich sie noch nicht einmal angefasst hatte.
Irgendwann war sie in einer Ecke. Ich und der Korb davor. Und eine längliche Pappkiste (ironischerweise eine, in der CAREOX Produkte geliefert wurden, zum Beseitigen von gewissen Katzengerüchen). Da ist sie freiwillig rein. Schwupps, Kiste verschlossen, und später über dem Transportkorb ausgekippt.
Der Wutanfall unterblieb diesmal. (Er hatte ja auch schon vorher stattgefunden!). Beim Tierarzt wurden die Fäden gezogen, und eine Pediküre gabs auch - so ist Anfassen weniger gefährlich. Und weil Weihnachten war, hat's nichts gekostet.
20.12.06
Will jemand 'ne Moschee kaufen?
Die Mevlana Moschee am Kottbusser Tor (dort wo früher der Anlageberater-Iman gepredigt hat) wird bald zwangsversteigert.
Die "Geheimsprache" der Rezensionen für Oper, Ballett und Theater
Für Arbeitszeugnisse gibt es eine "Geheimsprache":
Wer in Berlin ins Ballett geht in der Hoffnung, Grazien zu beobachten die ihren Körper und ihre Gesundheit über Jahre belastet haben um uns ihre Anmut zu zeigen, irrt. Da kam z.B. im Jahr 2000 eine Choreographin Birgit Scherzer auf die "Idee", Schwanensee mit einem Motorrad auf der Bühne aufzuführen. Der Höhepunkt des Stücks, der pas de quatre der jungen Schwäne im zweiten Akt (dauert nur ca. 2 Minuten), wurde als lächerliche Parodie aufgeführt.
Wer in die Oper (womöglich mit dem Nachwuchs) geht um eine bunte, märchenhafte Aufführung zu erleben, kann im Jahr 2006 auch eine "Überraschung" erleben. Da ist ein Hans Neuenfels der Meinung, das Titelobjekt aus der Zauberflöte sei durch einen gigantischen hölzernen Penis darzustellen, und auch sonst hatte er einige "Ideen".
Da freue ich mich, dass zumindest ein Architekt es schaffte, sein Werk gegen Verhunzung zu sichern. Klassische Komponisten haben es da schwerer: Urheberrecht gilt nur 70 Jahre nach dem Tod.
- Er hatte Interesse an seiner Arbeit (= Fauler Sack)
- Er hat sich bemüht (= Unfähige Niete)
- Er hatte Einfühlungsvermögen für die weibliche Belegschaft (= Sexuelle Belästigung)
- Zu Vorgesetzten hatte er ein gutes Verhältnis (= Schleimer)
- Haus mit jungem Publikum (= Wegen Lärm der Disco kann man erst ab 5 schlafen)
- Verkehrsgünstige Lage (= Verkehrslärm)
- Kurze Transferzeit (= In der Einflugsschneise)
- Aufstrebende Gegend (= Baulärm ab 7)
- Mutige Inszenierung (= Mutig sind die Leute, die nicht in der Pause oder schon vorher abhauen)
- Es wurde auf Schnickschnack verzichtet (= die Bühne ist nackt)
- Das Stück wurde in die Gegenwart verlegt (= Der Autor würde im Grabe rotieren, wenn er wüsste, was mit seinem Meisterwerk getan wurde)
- Überraschende Aufführung (= Es wird geschossen, Hörschaden droht)
- Eigenwillige Sicht auf Tschaikowskys Handlungsballett (= die Tänzer brüllen und fauchen)
Wer in Berlin ins Ballett geht in der Hoffnung, Grazien zu beobachten die ihren Körper und ihre Gesundheit über Jahre belastet haben um uns ihre Anmut zu zeigen, irrt. Da kam z.B. im Jahr 2000 eine Choreographin Birgit Scherzer auf die "Idee", Schwanensee mit einem Motorrad auf der Bühne aufzuführen. Der Höhepunkt des Stücks, der pas de quatre der jungen Schwäne im zweiten Akt (dauert nur ca. 2 Minuten), wurde als lächerliche Parodie aufgeführt.
Wer in die Oper (womöglich mit dem Nachwuchs) geht um eine bunte, märchenhafte Aufführung zu erleben, kann im Jahr 2006 auch eine "Überraschung" erleben. Da ist ein Hans Neuenfels der Meinung, das Titelobjekt aus der Zauberflöte sei durch einen gigantischen hölzernen Penis darzustellen, und auch sonst hatte er einige "Ideen".
Da freue ich mich, dass zumindest ein Architekt es schaffte, sein Werk gegen Verhunzung zu sichern. Klassische Komponisten haben es da schwerer: Urheberrecht gilt nur 70 Jahre nach dem Tod.
Wie BILDBlog meine Statistik verbesserte
Am Montag 18.12 mittags wurde der 24-Stunden-Werbelink geschaltet den ich gewonnen hatte, und zwar richtig nett, mit Laufschrift. Heute am 20.12 Mittags wurde der Werbelink wieder entfernt. Es wurde also ein 48-Stunden-Werbelink. Doch was bringt das statistisch?
(Statistik: blogcounter.de, nochmal geholt am 27.12)
Wie man sieht: normalerweise schauen lediglich etwa 20 Besucher pro Tag rein. Dank BILDBlog wurden es insgesamt über 2500 mehr. Danke, BILDBlog :-)
Und nun, zurück in die Bedeutungslosigkeit.
(Statistik: blogcounter.de, nochmal geholt am 27.12)
Wie man sieht: normalerweise schauen lediglich etwa 20 Besucher pro Tag rein. Dank BILDBlog wurden es insgesamt über 2500 mehr. Danke, BILDBlog :-)
Und nun, zurück in die Bedeutungslosigkeit.
17.12.06
Gewonnen!
Juhu, ich habe im BILDblog-Preisrätsel "Wer kennt diese Frau?" gewonnen. Ich kam drauf mit Hilfe des Hinweises dass sie (Vicky Leandros, eine mir ansonsten völlig unbekannte Sängerin) Deutschland retten würde, das brachte mich auf den Eurovision Song Contest. Mit Hilfe von Wikipedia kam ich dann an den Namen.
Der wichtigste Beitrag im Blog
Der wichtigste Link außerhalb des Blogs
Der wichtigste Beitrag im Blog
Der wichtigste Link außerhalb des Blogs
15.12.06
Piloten ist nichts verboten - ausser Steuerhinterziehung (2)
Die Idee eines Piloten, seinen Wohnsitz in einen Briefkasten in Dubai zu verlegen, überzeugte sein Finanzamt nicht. Das Finanzgericht Baden-Württemberg war aus folgenden Gründen ebenfalls nicht überzeugt (Quelle: C.H. Beck):
- Er habe in der Nähe von Frankfurt eine Wohnung;
- Er habe zwar seinen Miteigentumsanteil an seine Lebensgefährtin übertragen, behalte sich aber den Nießbrauch vor, und sie sei im Fall der Trennung zur Rückübertragung verpflichtet;
- Vor dienstfreien Tagen gingen stets Flüge nach Frankfurt, und danach von Frankfurt ab;
- Er sei im besagten Zeitraum nie in Dubai gewesen.
12.12.06
Nicht handzahm (12): Kastration des Grauens
Beim Katzenkind war die vertragliche Kastration fällig, kostenlos im Tierheim. Sie wurde mit einer Spiel-Maus erfolgreich in einen Transportkorb gelockt. Nach Schliessen der Tür folgte ein Wutanfall für etwa eine Stunde, während des Transports lag sie dann friedlich. Bei Abholung am Nachmittag war sie (scheinbar) auch schon wieder wach. Auf Anfrage, was denn zu tun sei, falls es Nachblutungen gäbe, war die Antwort, das sei noch nie passiert, und dann müsse man eben eine nicht näher beschriebene Notfallnummer wählen.
Zuhause war eine niedrige Kiste mit Handtücher im Arbeitszimmer eingerichtet worden. Das Katzenkind wollte allerdings lieber ins kalte Schlafzimmer und torkelte (offenbar doch noch narkotisiert) dorthin. Es gelang sie zurück ins Arbeitszimmer zu drängen. Nun wollte sie sich hinter Bücher verstecken, was aufgrund von früheren Massnahmen nicht gelang. Sie ging dann schließlich zumindest zeitweise in die Handtuch-Kiste.
Dann musste sie kotzen. Bei Katzen wird dies durch ein Klopfgeräusch angekündigt, wobei der ganze Körper bebt. So geschah es dann auch. Danach torkelte sie wieder herum, wobei Bluttropfen entdeckt wurden, die nach und nach grösser wurden. Die stammten aus der Bauchwunde.
Also die Kiste mit weiteren Handtüchern abgedeckt und auf zum "normalen" Tierarzt, der noch offen hatte. Sie ging als Notfall rein, vor 5 Wartenden. Der Arzt handelte auch gleich, setzte sie wieder in die Narkose. Später rief er an, dass eine Ligatur von einer Vene abgegangen sei.
Am nächsten Tag konnte ich sie abholen. Die Aktion kostete 181 Euro. Das Katzenkind hatte noch einen Verband für den Venen-Katheter (für Blutplasma). Dieser Verband sollte nach einer Stunde entfernt werden - eine knifflige Aufgabe. Das war dann aber nicht nötig: sie hat sich den Verband selbst entfernt.
Zuhause war eine niedrige Kiste mit Handtücher im Arbeitszimmer eingerichtet worden. Das Katzenkind wollte allerdings lieber ins kalte Schlafzimmer und torkelte (offenbar doch noch narkotisiert) dorthin. Es gelang sie zurück ins Arbeitszimmer zu drängen. Nun wollte sie sich hinter Bücher verstecken, was aufgrund von früheren Massnahmen nicht gelang. Sie ging dann schließlich zumindest zeitweise in die Handtuch-Kiste.
Dann musste sie kotzen. Bei Katzen wird dies durch ein Klopfgeräusch angekündigt, wobei der ganze Körper bebt. So geschah es dann auch. Danach torkelte sie wieder herum, wobei Bluttropfen entdeckt wurden, die nach und nach grösser wurden. Die stammten aus der Bauchwunde.
Also die Kiste mit weiteren Handtüchern abgedeckt und auf zum "normalen" Tierarzt, der noch offen hatte. Sie ging als Notfall rein, vor 5 Wartenden. Der Arzt handelte auch gleich, setzte sie wieder in die Narkose. Später rief er an, dass eine Ligatur von einer Vene abgegangen sei.
Am nächsten Tag konnte ich sie abholen. Die Aktion kostete 181 Euro. Das Katzenkind hatte noch einen Verband für den Venen-Katheter (für Blutplasma). Dieser Verband sollte nach einer Stunde entfernt werden - eine knifflige Aufgabe. Das war dann aber nicht nötig: sie hat sich den Verband selbst entfernt.
Neues Wort (XII)
9.12.06
Bochumer Geschmäckle (2)
Nach sechs Jahren ist das Strafverfahren gegen Christian Kluth, dem Herausgeber des Stadtmagazins Mein-Bochum (der gewagt hatte, das Verhalten des damaligen Bochumer IG-Metall-Fürsten und Sonntagsmaler Ludger Hinse zu kritisieren) endlich zu einem positiven Ende gekommen: Der Freispruch der ersten Instanz wurde in der Berufung bestätigt. In einem Kommentar dazu freut sich Kluth nicht nur, sondern scheint in all den Jahren auch etwas nachdenklich geworden sein.
Entscheidungen des Menschenrechtsgerichts werden nicht umgesetzt
Der Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hat bemängelt, dass Entscheidungen nicht umgesetzt werden (AFP, Tagesspiegel). Konkret spricht er den auch mir bekannten Fall Görgülü (Tagebuch der Familie) an:
Das ist auch noch nicht alles. Herr Görgülü regt sich auf, dass die Stellvertretende Jugendamtsleiterin und Leiterin des sozialen Dienstes, Frau Pelz, wieder in der Sache tätig ist, obwohl sie für die Menschenrechtsverletzungen mitverantwortlich gewesen sei. Herr Gramatke reagierte: er drohte Herr Görgülü mit einer Strafanzeige. Görgülü liess seine Anwältin antworten. Leider erwähnt sie nicht das "Gestapo-Methoden" Urteil 1 BvR 1770/91 des BVerfG ("Das Recht des Bürgers, Massnahmen der öffentlichen Gewalt ohne Furcht vor staatlichen Sanktionen zu kritisieren, gehört zum Kernbereich des Grundrechts auf Meinungsäusserungsfreiheit").
Er sei daher "einigermaßen überrascht" darüber, dass das Straßburger Urteil im Verfahren um das Sorgerecht des türkischen Vaters Kazim Görgülü bis heute nicht umgesetzt sei. (...) Der Menschenrechtsgerichtshof verurteilte Deutschland im Februar 2004 wegen Verstoßes gegen das Grundrecht auf Schutz der Familie. Dennoch lebt der heute sieben Jahre alte Junge weiter bei einer Pflegefamilie.Es ist sogar noch schlimmer. Zwar wird neuerdings die Zwangsadoption zumindest durch die Behörden nicht mehr betrieben; Herr Gramatke, der Leiter vom Jugendamt des Landkreis Wittenberg, versucht nun ("Plan B") statt dessen nun die Zwangspflegschaft (natürlich als Teil des "Kindeswohls"), wofür Herr Görgülü sogar die Kosten tragen müsste.
Das ist auch noch nicht alles. Herr Görgülü regt sich auf, dass die Stellvertretende Jugendamtsleiterin und Leiterin des sozialen Dienstes, Frau Pelz, wieder in der Sache tätig ist, obwohl sie für die Menschenrechtsverletzungen mitverantwortlich gewesen sei. Herr Gramatke reagierte: er drohte Herr Görgülü mit einer Strafanzeige. Görgülü liess seine Anwältin antworten. Leider erwähnt sie nicht das "Gestapo-Methoden" Urteil 1 BvR 1770/91 des BVerfG ("Das Recht des Bürgers, Massnahmen der öffentlichen Gewalt ohne Furcht vor staatlichen Sanktionen zu kritisieren, gehört zum Kernbereich des Grundrechts auf Meinungsäusserungsfreiheit").
6.12.06
Dr² Küchenhilfe
Manchmal bringt das Fernsehen unglaubliche Geschichten: Claudia Wassmann, eine Wissenschaftlerin mit Doppel-Doktortitel kehrt aus privaten Gründen nach Deutschland zurück, und meldet sich beim örtlichen Arbeitsamt Arbeitsagentur. Die bietet ihr einen "ein Euro" Arbeitsplatz als Küchenhilfe an, und schikaniert sie auch sonst nach allen Regeln der Kunst (Frontal 21).
30.11.06
13.11.06
Nicht handzahm (11): Feliplacebo
Das Wetturinieren hört nicht auf, trotz Einsatz von Feliway in der Luft und in den gereinigten Körbchen. Also bleibt es bei Decken in Pappkartons. Interessanterweise gibt es Stellen, die grundsätzlich respektiert werden, zum Beispiel das Bett. Dort riecht es vermutlich nach Mensch, und wird als "fremd-Säugetier, nicht Katze" respektiert.
Jedenfalls bleibt das Problem, dass die erwachsene Katze das Katzenkind nicht mag, und regelmässig anknurrt.
Jedenfalls bleibt das Problem, dass die erwachsene Katze das Katzenkind nicht mag, und regelmässig anknurrt.
8.11.06
Der Imam als Anlageberater
Das kommt davon, wenn ein Imam einen Fernsehsender verklagt: der Sender recherchiert dann nur noch mehr. So hat das ZDF-Magazin Frontal 21 recherchiert, dass Imam Yakub Tasci / Yacup Tasci (ZDF-Zuschauern bereits durch seine feine Nase für deutsche Gerüche bekannt), als geschickter Finanzvermittler tätig war. In der Moschee predigte er gegen Zinsen und vermittelte Anteile an einer dubiosen Firma (vermutlich eine von diesen), er selbst kassierte üppige Zinseinkünfte und versteuerte diese sogar. Ausserdem soll der geschickte Imam zu Unrecht Sozialleistungen kassiert haben. (ZDF, Tagesspiegel, Berliner Zeitung)
Nachtrag 10.11.2006: Tasci hat Deutschland verlassen. (Berliner Zeitung)
Nachtrag 10.11.2006: Tasci hat Deutschland verlassen. (Berliner Zeitung)
4.11.06
Nicht handzahm (10): Katzenprostitution
Das Katzenkind läuft nicht nur den ganzen Tag nackt herum und stellt ihren reizenden Körper zur Schau, für Futter lässt sie sich viel gefallen: am frühen Morgen macht sie "Miiiiii, Miiiiii" (Für "Miau" ist die Stimme noch nicht genug entwickelt), sie lässt sich dann sogar regelmässig streicheln, was sie sonst nur erlaubt, wenn sie entspannt liegt. Sie hat sich einmal sogar an der Hand ihres Dosenöffners gerieben.
2.11.06
25.10.06
Die deutsche Salami-Dementi-Kraft
Erst wird dementiert, dann wird nach und nach zugegeben, was nicht mehr zu verbergen ist:
Als Murat Kurnaz behauptete, von deutschen Soldaten (erkennbar an einem ungewöhnlichem Tarnanzug) in Kandahar (Afghanistan) misshandelt worden zu sein (mit dem Hinweis "Wir sind die Deutsche Kraft"), hiess es zuerst, es seien seinerzeit gar keine deutsche Soldaten in Afghanistan gewesen. Dann kam heraus, es waren doch deutsche Soldaten in Afghanistan - aber nur ein "Vorauskommando". (Stern) Dann wurde bekannt, dass man ein "Geheimgefängnis" der USA bewachte. Und schliesslich wurde zugegeben, dass sogar Kontakt (Stern) mit Murat Kurnaz hatte, aber natürlich (Ehrenwort!) habe man ihn nicht mishandelt.
Als Murat Kurnaz behauptete, von deutschen Soldaten (erkennbar an einem ungewöhnlichem Tarnanzug) in Kandahar (Afghanistan) misshandelt worden zu sein (mit dem Hinweis "Wir sind die Deutsche Kraft"), hiess es zuerst, es seien seinerzeit gar keine deutsche Soldaten in Afghanistan gewesen. Dann kam heraus, es waren doch deutsche Soldaten in Afghanistan - aber nur ein "Vorauskommando". (Stern) Dann wurde bekannt, dass man ein "Geheimgefängnis" der USA bewachte. Und schliesslich wurde zugegeben, dass sogar Kontakt (Stern) mit Murat Kurnaz hatte, aber natürlich (Ehrenwort!) habe man ihn nicht mishandelt.
23.10.06
Sport ist kein Komfort
Für eine Wochendfahrt habe ich mir ein E220 gemietet, denn Mercedes fahren ist einfach schön. Zum ersten Mal in vielen Jahren gab es ein "Avantgarde" Modell (und nicht wie sonst "Classic" oder "Elegance"). Der Unterschied ist leider deutlich: die Federung ist härter (Avantgarde beinhaltet leider ein Sportfahrwerk), das Lenkrad ist schwer zu bedienen, und tendiert nach rechts. Ich verstehe ohnehin nicht den Sinn des Sportfahrwerks: wer Mercedes fährt, ist im Grunde genommen einer, der es zuerst bequem haben will. Wer es sportlich will, der fährt BMW oder gar Porsche, zur Not tut's aber auch ein SLK. (Einkommen vorausgesetzt)
Auch die Autovermietung ist nicht mehr so "Klasse" wie früher: das Fahrzeug war bereits 36000 km gefahren, und beim Starten kam eine Meldung "Service A seit 7834 km fällig". Der Diesel war durch die kältere Jahreszeit anfänglich deutlich zu hören - man fühlt sich wie im Taxi.
Trotzdem ist Mercedes fahren dank vieler Details unübertroffen. Dank Automatic ist man an der Ampel immer "erster", und Staus sind weniger nervend; die drei Spiegel zeigen so viel, dass man sie gar nicht einstellen muß; die Sitze sind wie für einem geschaffen; das Parktronic warnt, bevor man Mist baut; der Kofferraum ist riesig; mit dem Tempomat lassen sich Fahrten durch Baustellen gut überstehen. Und trotz der Rechtsneigung war das Auto auch bei 230 km/h sicher zu steuern.
Auch die Autovermietung ist nicht mehr so "Klasse" wie früher: das Fahrzeug war bereits 36000 km gefahren, und beim Starten kam eine Meldung "Service A seit 7834 km fällig". Der Diesel war durch die kältere Jahreszeit anfänglich deutlich zu hören - man fühlt sich wie im Taxi.
Trotzdem ist Mercedes fahren dank vieler Details unübertroffen. Dank Automatic ist man an der Ampel immer "erster", und Staus sind weniger nervend; die drei Spiegel zeigen so viel, dass man sie gar nicht einstellen muß; die Sitze sind wie für einem geschaffen; das Parktronic warnt, bevor man Mist baut; der Kofferraum ist riesig; mit dem Tempomat lassen sich Fahrten durch Baustellen gut überstehen. Und trotz der Rechtsneigung war das Auto auch bei 230 km/h sicher zu steuern.
22.10.06
Nicht handzahm (9): Die zweieinhalbe Dimension
Der Sprung auf den Schrank klappt nicht immer. Das Katzenkind verfehlte das Ziel und hing mit den Vorderpfoten an der Kante. Wie im Zeichentrickfilm war zu sehen wie die Katzenkind länger wurde. Dann siegte die Schwerkraft. Verletzungen gab es keine. Es gab noch ein weiteren erfolglosen Versuch, danach klappte es aber.
21.10.06
Der männliche Türke, das unbekannte Wesen
Gut, dass unsere Türkischen Mitbürger hauptsächlich Hürrijet & co lesen. Denn würden Sie diesen lustigen Beitrag aus der Welt lesen (immerhin geschrieben von einem an der Harvard-Universität tätigem Türke), würde ihnen vor Wut der süsse Tee aus den Ohren spritzen. Hier ein noch harmloser Ausschnitt:
Als ich neulich vorschlug, muslimische Frauen sollten als Zeichen der Integration das Kopftuch ablegen, hagelte es Proteste. Und zwar ausschließlich von türkischen Männern, die sich für das "Recht" der Frau auf ihr Kopftuch einsetzten. Selbstlos warfen sie sich in die Bresche, immerhin geht es um die Entscheidungsfreiheit der Frau.Schon etwas heftiger ist dies:
Türkische Männer jedenfalls sind große Förderer der Emanzipation. Sie unterstützen das Karrierestreben ihrer ehrgeizzerfressenen Gattinnen. Anders als viele deutsche Männer fühlen sie sich überhaupt nicht in ihrem Stolz verletzt, wenn sie den ganzen Tag im Café hocken und Backgammon spielen, während ihre Frauen den lieben langen Tag am Fließband verbringen, abends kochen, die Kinder versorgen, dann den Zweitjob als Putzfrau antreten und den Rest der Zeit perfekte Gattinnen sind.Schade ist allerdings, dass die Kopftuchträgerinnen diesen Beitrag wohl auch nicht lesen werden.
20.10.06
Nicht handzahm (8): die dritte Dimension
Das Katzenkind hat nun die dritte Dimension entdeckt: sie sprang auf einen 2m hohen Schrank rauf. Nach einigem Zögern kam sie später auch wieder herunter.
Neues Wort (XI)
Prekariat: Neue Unterschicht. Aber weil dieser Begriff zu verständlich klingt, wird statt dessen aus der Schwurbelgrube der Soziologen gegriffen. In Wikipedia tauchte die Definition erstmalig am 16.10.2006 auf (zeitgleich mit der SPD-Studie die "überraschend" herausfand, dass viele Leute arm sind), vorher existierte das Wort lediglich als Umleitung auf Prekarisierung.
18.10.06
Nicht handzahm (7): Erfolgreich eingetütet
Plan B hat funktioniert, und zwar indem eine grüne Spielmaus in den Transportkorb geworfen wurde. Nach überraschender Türschließung atmete das Katzenkind gesiebte Luft und bekam einen Wutanfall. Der war zum Glück nach einigen Minuten zuende.
Beim Tierarzt verwendete die Assistentin Handschuhe sowie ein Handtuch, wordurch die Katze vorübergehend blind und bewegungsunfähig wurde. Sie bekam ihre Impfung und eine Pediküre: nun ist sie weniger gefährlich.
Außerdem ist jetzt hier Feliway im Einsatz, "F3 Pheromone" gegen "stressbedingte Störungen bei Katzen".
Nach Rückkehr schmollte sie einige Zeit, verhielt sich danach aber wieder wie vorher. Mal sehen wie ich sie nächstes Mal in die Transportkiste bekomme - denn die Kastration steht bald an.
Beim Tierarzt verwendete die Assistentin Handschuhe sowie ein Handtuch, wordurch die Katze vorübergehend blind und bewegungsunfähig wurde. Sie bekam ihre Impfung und eine Pediküre: nun ist sie weniger gefährlich.
Außerdem ist jetzt hier Feliway im Einsatz, "F3 Pheromone" gegen "stressbedingte Störungen bei Katzen".
Nach Rückkehr schmollte sie einige Zeit, verhielt sich danach aber wieder wie vorher. Mal sehen wie ich sie nächstes Mal in die Transportkiste bekomme - denn die Kastration steht bald an.
14.10.06
Nicht handzahm (6)
Ein Gang zum Tierarzt für eine Impfung steht an. Wie bekommt man das Katzenkind in den Transportkorb? Es gibt zwei Möglichkeiten:
Plan A: Lederjacke und Arbeitshandschuhe anziehen, Katzenkind fangen, am Nacken packen und trotz Widerstand rein damit.
Plan B: Katzenkind mit Gimpet Käserollis (riechen wie eine Männerumkleidekabine, Katzen lieben sie) täglich einmal in den Transportkorb locken als Übung für den grossen Tag.
Es wird derzeit seit Tagen an Plan B gearbeitet.
Plan A: Lederjacke und Arbeitshandschuhe anziehen, Katzenkind fangen, am Nacken packen und trotz Widerstand rein damit.
Plan B: Katzenkind mit Gimpet Käserollis (riechen wie eine Männerumkleidekabine, Katzen lieben sie) täglich einmal in den Transportkorb locken als Übung für den grossen Tag.
Es wird derzeit seit Tagen an Plan B gearbeitet.
11.10.06
Nicht handzahm (5)
Das kommt davon, wenn man seine Tasse stehen lässt: Weil das Arbeitszimmer offen geblieben war, konnte ich einen zerissenen Teebeutel auf dem Boden finden. Und im Flur fanden sich die Inhalte, weiträumig verstreut. Es hat wohl gefallen gefunden: der Tee enthielt nämlich Baldrian. Bei Menschen wirkt es entspannend, Katzen macht es angeblich "high".
9.10.06
5.10.06
Ramadan macht Quote
Mit der Fernbedienung in der Hand macht Ramadan erst richtig Spass. Denn der Fastenmonat ist nicht nur die Zeit der Völlerei (nach Sonnenuntergang bis vor Sonnenaufgang), sondern auch des Fernsehens, meldet der Tagesspiegel:
Laufen tagsüber viele Kochsendungen und religiöse Programme, so wird vor allem das Abendprogramm mit Spannung erwartet: Serien mit berühmten Schauspielern, Soap Operas, historische Dramen und Ratespiele, alle eigens für den Fastenmonat produziert, ziehen die Großfamilien in ihren Bann. Wird der Fernseher spätestens gegen 18 Uhr 30 angestellt, um das Signal zum Fastenbrechen nicht zu verpassen, so wird danach bis spät in die Nacht von einer Lieblingsserie zur anderen gezappt. Einen Monat Prime Time für Produzenten und Werber.
3.10.06
Nicht handzahm (4)
Nach nun 2 Wochen gibt es gute Fortschritte. Es gelingt mehrmals pro Tag, das Katzenkind zu streicheln. Die Bedienungsanleitung des Tierheims ist insofern korrekt, als das ich die Katze zunächst nur immer dann streicheln konnte, wenn ich mich mit ihr in einen kleinen Raum ohne Verstecke einschloss (Küche oder Bad). In Einzelfällen gelingt es aber nun sogar "im offenen Feld". Manchmal schnurrt sie dann auch.
Sie beherrscht nun außerdem folgendes:
Nicht möglich ist jedoch sie zu greifen. Wer das tut, riskiert blutige Verletzungen. (Bereits mehrfach geschehen)
Folgende Probleme gibt es noch:
Sie beherrscht nun außerdem folgendes:
- Bindfaden nachlaufen
- Spielmaus jagen
- Ball spielen
- Klorolle schieben und zerfetzen
Nicht möglich ist jedoch sie zu greifen. Wer das tut, riskiert blutige Verletzungen. (Bereits mehrfach geschehen)
Folgende Probleme gibt es noch:
- Katze2 ist eifersüchtig auf Katze3. Wenn man Katze3 in ihrer Gegenwart streichelt, knurrt Katze2. Außerdem gibt sie der Neuen gelegentlich ohne Grund eine Ohrfeige.
- Unregelmässiges Wett-Urinieren in die Körbchen. Es besteht der Verdacht, dass beide(!) Katzen sich ihre Körbchen "reservieren" wollen. Ergebnis: alle Körbchen wurden gereinigt und weggestellt, die Katzen schlafen in Kartons oder auf Stühlen; die blieben bisher sauber.
- Katze2 ist spontan in Rente gegangen, und ist an Spielen kaum noch interessiert.
- Solange Katze3 nicht gegriffen werden kann, ist es auch nicht möglich, die messerscharfen Krallen zu kürzen.
- Beide Katzen essen nicht immer das ihnen zugewiesene Futter.
19.9.06
Nicht handzahm (3)
Nachts kam das Katzenkind aus dem Arbeitszimmer - war sie im Internet gewesen? Am Morgen war sie unauffindbar. Nach mehreren Stunden wurde sie dann doch gefunden, in einem Bücherregal hinter GEO Zeitschriften. Ein Teil der Zeitschriften waren falsch abgelegt worden (waagerecht statt hochkant), dadurch entstand ein "Eingang", und sie konnte sich dahinter verstecken.
18.9.06
Nicht handzahm (2)
Entsprechend der Anleitung wurden die Zwischenräume unter den Badezimmerschränken zugestopft, und "Junior" Katzenfutter besorgt. Das wurde auch gerne gegessen - wenn ich nicht hinschaute.
Ich habe eine leere Cornflakes Schachtel ins Bad getan. Das war letztendlich ein Denkfehler, da das Katzenkind sich dort richtig gut zurückziehen konnte, und mich angriff wenn ich dort mit der Hand reinging. Nach Abschaffung der Schachtel ging die Katze an andere Stellen in die Wohnung, unter weitere Schränke. Dem Fauchen folgten auch Taten, Streicheln war nicht mehr möglich.
Ich habe eine leere Cornflakes Schachtel ins Bad getan. Das war letztendlich ein Denkfehler, da das Katzenkind sich dort richtig gut zurückziehen konnte, und mich angriff wenn ich dort mit der Hand reinging. Nach Abschaffung der Schachtel ging die Katze an andere Stellen in die Wohnung, unter weitere Schränke. Dem Fauchen folgten auch Taten, Streicheln war nicht mehr möglich.
17.9.06
Nicht handzahm (1)
Um Katze1 zu ersetzen der vor ein paar Monaten nach langer Krankheit starb, war ich heute im Tierheim. Leider war alles sehr voll, da ausgerechnet heute "Tag der offenen Tür" war. Ausserdem hatten die keine gesunde Wohnungskatzen mehr. Ich bekam statt dessen eine 3 Monate alte Katze (im Folgenden als "Katze3" oder "das Katzenkind" bezeichnet), nicht handzahm und dazu eine Bedienungsanleitung, mit der diese Katze nach einigen Wochen hoffentlich zahm werden könnte.
Entsprechend der Anleitung wurde das Bad komplett für das Katzenkind reserviert, also mit Katzenklo, Körbchen und Futter. Sie hat sich unter Schränken versteckt, und liess sich etwas berühren. Vorab wurde grundsätzlich gefaucht. Beim Versuch sie mehr zu berühren, entschloss sie sich ein "grosses Geschäft" zu machen. Zum Glück war's ja im Bad, und wurde umgehend gereinigt.
Entsprechend der Anleitung wurde das Bad komplett für das Katzenkind reserviert, also mit Katzenklo, Körbchen und Futter. Sie hat sich unter Schränken versteckt, und liess sich etwas berühren. Vorab wurde grundsätzlich gefaucht. Beim Versuch sie mehr zu berühren, entschloss sie sich ein "grosses Geschäft" zu machen. Zum Glück war's ja im Bad, und wurde umgehend gereinigt.
11.9.06
Fakten zum 11. September
Dossier vom SPIEGEL mit mindestens 30 Fragen zum 11. September, für Leute die den Unfug glauben der von 9/11-Leugnern verbreitet wird.
Der "Kuffar", das unbekannte Wesen
Bei Islamisten gibt es eine interne Sprache und eine externe, beschwichtigende ("Takiyya") für uns ungläubige "Kuffar". Besonders schön ist es zu erleben bei "Sulaiman" Wilms, dem Chefredakteur der "Islamischen Zeitung". (Beitrag auf Sicherheit-Heute.de bzw. hier)
8.9.06
Berliner Imam weist sich selbst aus
Imam Yakup Tasci (der mit der feinen Nase) hat nun entschieden, sich selbst auszuweisen: er zog seine Klage gegen die Abschiebung zurück (Die Welt, taz). Dabei hatte er zwischendurch noch eine aufschiebende Wirkung gewonnen. Und Tschüß!
3.9.06
Der Analyst, das unbrauchbare Wesen
Nicht nur die Kaffeesatzleser bei Dresdner Kleinwort Wasserstein sind Nieten, sondern Wertpapier-Analysten generell, meldet die Welt:
Demnach wären Anleger diesen Sommer besser gefahren, auf die bei Analysten unbeliebtesten Dax-Aktien zu setzen. Mit den Darlings der Auguren hätten sie dagegen eine im Vergleich zum Index leicht unterdurchschnittliche Wertentwicklung erzielt.und fasst zusammen:
Gegen den Konsens zu handeln hätte sich gelohnt.
24.8.06
Peer Steinbrück, der Milliardendieb
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück möchte die 8-9 Milliarden Überschuß der Bundesagentur für Arbeit in "seinen" Bundeshaushalt einbringen (Manager Magazin). Da dieses Geld aus der Arbeitslosenversicherung stammt, gehört es den Beitragszahlern, d.h. Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Richtig wäre es also, das Geld entweder zurückzuzahlen (direkt oder über bessere Leistungen), oder zukünftige Beiträge senken.
22.8.06
Immobilienblasenbeschwerden
So schnell geht das: Noch vor einem Jahr war in den USA die Immobilienblase in bester Verfassung, nun ist sie am platzen (Deutsche Welle, Welt am Sonntag). Jetzt warte ich nur noch auf die nächste Pleite von Donald Trump.
14.8.06
Neues Wort (X)
Hisbollywood: Produktionsort für erfolgreiche Kurzfilme, zum Teil unter Regie von "Green Helmet", dem berühmten Regisseur mit dem grünen Helm (ZAPP, ZAPP-Video, Telepolis, aish.com). Weitere Analysen auf Eureferendum.
5.8.06
Badekittel für Ungläubige
Man muß nicht einmal Muslima sein, um im Ganzkörper-Badeanzug zu baden, dank Wholesomewear.com (Gefunden bei Ehrensenf): Badekittel ohne Kopftuch, die den "Blick auf das Gesicht" leiten sollen. Ideal für unsere Bundeskanzlerin, damit sowas nicht mehr passiert.
29.7.06
22.7.06
Die empfindliche Ulla
Ulla Schmidt ist mir schon letztes Jahr durch Unfug und mehr Unfug aufgefallen, blieb aber trotzdem Gesundheitsministerin. Mit der Hitze beginnt auch dieses Jahr wieder ihre geistige Leistung bizarre Formen anzunehmen - und Paranoia wächst: sie verbittet sich Kritik an ihren "Reformen". (Spiegel)
Nachtrag 29.7: Ulla will nun die Vorstände der Kassen persönlich zur Verantwortung ziehen (Stern). Die zittern bestimmt schon in ihren Stiefeln vor Ulla, dem Möchtegern-Alphatier.
Nachtrag 29.7: Ulla will nun die Vorstände der Kassen persönlich zur Verantwortung ziehen (Stern). Die zittern bestimmt schon in ihren Stiefeln vor Ulla, dem Möchtegern-Alphatier.
21.7.06
Die anständigste Modenschau der Welt
Hier gibt es Bilder der ersten islamischen Modemesse Irans (Stern).
Islamische Bademoden (II)
Noch mehr "voll korrekte" Badeanzüge für sehr anständige Muslimas gibt es auf Hasema.com. Leider werden keine Ohrstöpsel gegen das Gelächter der Ungläubigen mitgeliefert.
13.7.06
Her mit den Monitoren!
6 Monitore pro Arbeitsplatz sind ideal, behauptet Microsoft (Golem.de). Also habe ich 5 zu wenig.
11.7.06
1.7.06
Das wilde Leben des Stefan Aust
Ulrich Wickert über Stefan Aust, der in seinem Leben mit allerlei später dubiosen Personen Kontakt hatte, aber selbst nie abglitt. (Hamburger Abendblatt)
28.6.06
Neues Wort (VIII)
Problemminister: Bezeichnung für Werner Schnappauf, der den Problembären zum Abschuss freigab (Die Welt)
Indien langsam wieder out?
Zumindest für Callcenter ist Indien nicht mehr so "in" wie früher; Firmen bringen die Callcenter in die "Heimat" zurück: die Kunden hatten es satt mit Leuten zu sprechen, die sie nicht verstehen (Verivox).
26.6.06
Neues Wort (VII)
Qualitätsvorfall: Als REAL beim Neu-Etikettieren von Fleisch erwischt wurde (Die Welt).
21.6.06
Kampf der Drogerien in Berlin-Schöneberg
In der Nähe vom Kaiser-Wilhelm-Platz gibt es Schlecker, Drospa (Aus der "Ihr Platz" Kette) und Rossmann (ehemals KD). Rossmann hat seine Fläche vor wenigen Wochen fast verdoppelt, indem die Fläche eines "Nordsee"-Restaurant einverleibt wurde. Neben Rossmann steht ein "kleiner" Karstadt (nicht mehr Teil des Karstadt-Quelle Konzerns). Der hat nun ein Teil seiner Fläche abgegeben, und dort soll eine "dm" Drogerie entstehen.
Ich bin gespannt, wer zuerst aufgibt. Man kauft schliesslich nicht mehr Drogeriewaren, nur weil mehr Drogerien eröffnet werden.
Ich bin gespannt, wer zuerst aufgibt. Man kauft schliesslich nicht mehr Drogeriewaren, nur weil mehr Drogerien eröffnet werden.
Allianz Studie verwechselt Angebot und Nachfrage
David Milleker, Kristallkugelableser Volkswirt der Allianz Gruppe und Autor einer "Studie" über Immobilienpreise, verkündet uns ein nachhaltiges Anziehen der Immobilienpreise (Die Welt). Das ist nicht überraschend, schliesslich möchte die Allianz, dass ihre Kunden Immobilien kaufen, am besten mit einem Kredit der Dresdner Bank, und sie besitzt auch selbst Immobilien von denen sie wünscht, daß sie im Wert steigen. Einer seiner Begründungen sieht das Allianz-Orakel darin, daß Immobilienpakete an internationale Investoren verkauft werden:
Schätzungen gehen davon aus, das in den nächsten Jahren zwischen einem Drittel und der Hälfte der 9,8 Mio. Wohnobjekte, die sich derzeit in kommunalem oder gewerblichem Besitz befinden, den Eigentümer wechseln. Von den insgesamt gut 39 Mio. Wohneinheiten in Deutschland stehen somit über zehn Prozent in der näheren Zukunft zum Verkauf. Diese neue Nachfrage werde die Immobilienpreise generell nach oben treiben: Die Allianz-Volkswirte taxieren den Preisanstieg bei den großen Wohnungsportfolien in den Jahren 2004 und 2005 auf annähernd 20 Prozent.Abgesehen davon, dass nicht verraten wird, wo diese "Schätzung" herkommt, ist das keine "neue Nachfrage", sondern ein neues Angebot. Städte und Unternehmen wollen ihre Wohnungen an Großinvestoren verkaufen. Zusätzliches Angebot verursacht allerdings eher fallende Preise. Besonders Städte haben sogar Tendenz, ihren Besitz billig zu verschleudern, denn sie brauchen dringend Geld.
13.6.06
Dübelkauf
Der Kauf eines Dübels ist nicht einfach. Es gibt so viele verschiedene Formen und Hersteller. Vielleicht werde ich mich an diese Webseite erinnern, betrieben durch die schwerbehinderte Tochter des Dübel-Erfinders, die sich ganz bitterlich beschwert. Dem Vater gefällt das gar nicht, und lies sie bereits abmahnen.
5.6.06
ebay Bewertungen (II)
Auch die Bewertungen von susilady, besonders die vom 29.5.2006, könnten manche Leute abhalten, dort zu bieten.
3.6.06
ebay Bewertungen
Wenn man die Bewertungen sieht (besonders die vom 27.5.2004), versteht man leicht, dass joesy79 Schwierigkeiten hat, unter dem Benutzernamen zu verkaufen.
Dafür haben sie Geld (IV)
Mecklenburg-Vorpommern möchte auch so schöne Subventionsruinen haben wie Brandenburg (Lausitzring, Cargolifter, Chipfabrik, Tropical Islands, Hafen Schwedt). Daher soll nun "der größte Ganzjahres-Wintersportpark Europas" subventioniert werden, mit 17400000 Euro Steuergeldern. (Welt am Sonntag)
Dafür haben sie Geld (III)
Die "Mitarbeiterpauschale" für 614 Abgeordnete wird von monatlich 10660 Euro um 3000 Euro erhöht. (Welt)
29.5.06
Palestinenser als Hass-Profis
In ihrer eigenen PR stellen sich die Palestinenser gerne als durch das ach-so-böse Israel unterdrückte Volk dar. Tatsächlich regiert der kollektive Hass. (Telepolis)
26.5.06
23.5.06
Ausgerastert
Fünf Jahre nach den Anschlägen des 11 September hat das Bundesverfassungsgericht die Rasterfahndung nach "Schläfern" verboten, da dies nur nur bei einer "konkreten Gefahr" und nicht bei einer "allgemeinen Bedrohungslage" zulässig sei. (AP, SPIEGEL, Lawblog). Was leider nur kurz erwähnt wird ist dass mit diesen (nun als rechtswidrig festgestellten) Maßnahmen kein einziger "Schläfer" entdeckt wurde: außer Spesen nichts gewesen.
16.5.06
Der Deutsche, das unbekannte Wesen
Diverse Ratgeber erläutern Amerikanern, was sie in Deutschland erwartet (Stern). Beispiele: wer die US-Politik verteidigt, mit Badehose in die Sauna geht, zwischen 20:00 und 20:15 anruft oder sich gar gegen ein Auto lehnt, riskiert Ärger.
13.5.06
Einkaufswagen (II)
11.5.06
Neues Wort (V)
Aufstocker: Leute in sehr schlecht bezahlten Arbeitsplätzen, die zusätzlich "Hartz 4" beantragen müssen. (Panorama)
9.5.06
Berliner Imam doch kein Hassprediger (III)
Laut Berliner Zeitung, Berliner Morgenpost und AFP hat das Landgericht Potsdam erneut entschieden, dass Imam Yakup Tasci vom ZDF nicht als "Hassprediger" bezeichnet werden darf, und ihm auch nicht vermeintliche Zitate zugeordnet werden dürfen. Nun heisst es, der Imam mit der feinen Nase habe nicht "die Deutschen" als "stinkende Ungläubige" bezeichnet sondern "Atheisten insgesamt", und ansonsten lediglich gepredigt, dass wir (nun doch "die Deutschen") nach Schweiss riechen würden. Das Landgericht sieht das Wort "Hassprediger" als Tatsachenbehauptung und nicht als Meinungsäußerung; somit sei das Wort nur zulässig, wenn der Imam "Volksverhetzung" betrieben habe, und das habe der Imam laut Gericht nicht.
Wie würde der Imam wohl reagieren, wenn z.B. ein Pfarrer predigen würde, "Türken riechen nach Knoblauch"?
Wie würde der Imam wohl reagieren, wenn z.B. ein Pfarrer predigen würde, "Türken riechen nach Knoblauch"?
7.5.06
Wie sparen?
Letzte Woche wurde im Wirtschaftsteil der Welt am Sonntag gefragt:
- Halten Sie die Erhöhung der Mehrwertsteuer für richtig?
- Wie kommt Deutschland aus der Schuldenfalle?
Meine Antwort wurde heute veröffentlicht, merkwürdigerweise einmal leicht sinnentstellend gekürzt, einmal ungekürzt.
Rache-Adoption
Aus Rache am deutschen Staat hat Jürgen Hass mit Hilfe eines Netzwerks von Helfern bereits 300 Kinder aus Paraguay, Rumänien, Ungarn, Moldawien, Russland, der Ukraine und Indien anerkannt. (SPIEGEL). Die Kinder werden damit zu Deutschen und bekommen die Möglichkeit zu einer Ausbildung oder einem Studium, sowie Zugang zu deutschen Sozialleistungen. Grund: im deutschen Recht gibt es keine "falsche" Anerkennung einer Vaterschaft, solange die Mutter zustimmt und niemand anders die Vaterschaft behauptet.
4.5.06
Mobilfunkantenne darf aufs Dach
Laut BGH-Entscheidung dürfen Vermieter ihren Mietern eine Mobilfunkantenne aufs Dach setzen, sogar wenn der Mieter einen Herzschrittmacher trägt (PC-Welt). Spätestens wenn eine Neuvermietung ansteht, dürfte dem Vermieter sein Sieg nicht mehr helfen: kaum einer möchte wohl unter einer Mobilfunkantenne leben - egal was die heutige Forschung sagt.
1.5.06
22.4.06
korrekte Toilettenrichtung
In dem britischen Gefängnis Brixton sollen die Toiletten bei einer Renovierung um 90° gedreht werden, und zwar so dass die muslimischen Benutzer beim Sitzen nicht mehr nach Mekka schauen müssen. Bisher hätten sich die Kriminellen (die dort nicht sitzen würden, wenn sie die Gesetze des heiligen Koran etwas ernster genommen hätten) angeblich quer auf die Schüssel gesetzt. (Sun, Sun, BBC)
19.4.06
Widersprüchliches zu Gerhard Lehmann
Gerhard Lehmann, ein BKA-Beamter der von dem CIA-Entführungsopfer Khaled al-Masri "zu 90%" als den deutschsprachigen Verhörer "Sam" erkannt worden war, ist ein Mann der Widersprüche.
So meldet der Stern heute, daß "Sam" zum fraglichen Zeitpunkt in Berlin war, und dass es sogar einen neuen "Verdächtigen" gäbe, den CIA-Mann "Thomas V.". Der wurde ausgerechnet vom BND präsentiert - der bekanntlich den Amerikanern im Irak behilflich war.
Noch vor einigen Wochen hiess es jedoch, dass Gerhard Lehmann zum fraglichen Zeitpunkt Urlaub an einem unbekannten Ort gemacht habe, und zwar nicht in Afganistan (Telepolis, New York Times, IHT). In der NYT vom 21.2.2006 stand:
So meldet der Stern heute, daß "Sam" zum fraglichen Zeitpunkt in Berlin war, und dass es sogar einen neuen "Verdächtigen" gäbe, den CIA-Mann "Thomas V.". Der wurde ausgerechnet vom BND präsentiert - der bekanntlich den Amerikanern im Irak behilflich war.
Noch vor einigen Wochen hiess es jedoch, dass Gerhard Lehmann zum fraglichen Zeitpunkt Urlaub an einem unbekannten Ort gemacht habe, und zwar nicht in Afganistan (Telepolis, New York Times, IHT). In der NYT vom 21.2.2006 stand:
The German police official identified as "Sam" denied that he had visited Mr. Masri in Afghanistan and said he was "on holiday" at the time in Germany, but that he could not remember exactly where.Da ist es doch praktisch, das der nun "neue" Verdächtige nicht befragt werden kann.
16.4.06
14.4.06
8.4.06
Star Wars kid: Klage verglichen
Ghyslain Raza, besser bekannt als "Star Wars kid", hatte die drei Schüler verklagt, die ein von ihm gemachtes Video ins Internet gestellt hatten. Montag wäre Verhandlung gewesen - hätte er sich nicht doch mit den drei Übeltätern Michaël Caron, Jérôme Laflamme und Jean-Michel Rheault verglichen. (Toronto Globe & Mail, Montreal Gazette)
7.4.06
5.4.06
Neues Wort (III)
Ansaugen: Lkw in Rennfahrermanier in den Windschatten des Vordermanns schieben, um schneller überholen zu können (ZDF).
4.4.06
Neues Wort (II)
Jugendliche mit Migrationshintergrund: Ausländisch aussehende Jugendliche, teilweise mit deutschem Paß.
1.4.06
Gerhard Schröder, Haarspalter und Heuchler
Freitag fand eine Verhandlung vor dem Landgericht Hamburg statt: Gerhard Schröder will Guido Westerwelle diese Aussage verbieten lassen:
Heute legte u.a. die Berliner Zeitung und die Süddeutsche Zeitung noch nach: der Bund habe (als Schröder noch Kanzler war) "eine Milliardenbürgschaft zu Gunsten des russischen Gasriesen Gazprom grundsätzlich gebilligt", und Gazprom ist Mehrheitseigner der NEGP (auch als Gerdgas bekannt).
Schröder verkündet - wen wundert's - er habe auch davon nichts gewusst.
Nachtrag 3.4.3006: Schröder hat vor Gericht gewonnen (Netzeitung).
Und natürlich gönne ich Gerhard Schröder jeden Rubel. Ich finde es allerdings problematisch, dass er als Bundeskanzler einer Firma einen Auftrag gegeben hat und dann wenige Wochen nach Amtsübergabe in die Dienste eben jener Firma tritt.Vor Gericht (Financial Times) ging es gestern nicht um Schröders ethische Maßstäbe, sondern um die Bedeutung des Wortes "Auftrag". Gerhard Schröders Anwalt besteht darauf, ein "Auftrag" im Sinne des §662 BGB habe er nicht gegeben, denn das sei eine Sache der betroffenen Firmen. Guido Westerwelles Anwalt sieht dagegen seine Aussage als Meinungsäußerung die auch politische Unterstützung beinhaltet, und verweist auf ein Schröder-Zitat:
Meine Zusage datiert vom 19.12.2005, und ich habe sie gegenüber dem russischen Präsidenten gemachtAlso hatte damals Schröder damit getönt, "zugesagt" zu haben, und heute tut er ahnungslos.
Heute legte u.a. die Berliner Zeitung und die Süddeutsche Zeitung noch nach: der Bund habe (als Schröder noch Kanzler war) "eine Milliardenbürgschaft zu Gunsten des russischen Gasriesen Gazprom grundsätzlich gebilligt", und Gazprom ist Mehrheitseigner der NEGP (auch als Gerdgas bekannt).
Schröder verkündet - wen wundert's - er habe auch davon nichts gewusst.
Nachtrag 3.4.3006: Schröder hat vor Gericht gewonnen (Netzeitung).
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