- Halten Sie die Erhöhung der Mehrwertsteuer für richtig?
- Wie kommt Deutschland aus der Schuldenfalle?
Meine Antwort wurde heute veröffentlicht, merkwürdigerweise einmal leicht sinnentstellend gekürzt, einmal ungekürzt.
Medien, Menschenrechte, Manipulationen; und ein paar Katzengeschichten
Meine Antwort wurde heute veröffentlicht, merkwürdigerweise einmal leicht sinnentstellend gekürzt, einmal ungekürzt.
The German police official identified as "Sam" denied that he had visited Mr. Masri in Afghanistan and said he was "on holiday" at the time in Germany, but that he could not remember exactly where.Da ist es doch praktisch, das der nun "neue" Verdächtige nicht befragt werden kann.
Und natürlich gönne ich Gerhard Schröder jeden Rubel. Ich finde es allerdings problematisch, dass er als Bundeskanzler einer Firma einen Auftrag gegeben hat und dann wenige Wochen nach Amtsübergabe in die Dienste eben jener Firma tritt.Vor Gericht (Financial Times) ging es gestern nicht um Schröders ethische Maßstäbe, sondern um die Bedeutung des Wortes "Auftrag". Gerhard Schröders Anwalt besteht darauf, ein "Auftrag" im Sinne des §662 BGB habe er nicht gegeben, denn das sei eine Sache der betroffenen Firmen. Guido Westerwelles Anwalt sieht dagegen seine Aussage als Meinungsäußerung die auch politische Unterstützung beinhaltet, und verweist auf ein Schröder-Zitat:
Meine Zusage datiert vom 19.12.2005, und ich habe sie gegenüber dem russischen Präsidenten gemachtAlso hatte damals Schröder damit getönt, "zugesagt" zu haben, und heute tut er ahnungslos.
Die Schlagzeile "DU DRECKSVATER!" finde ich absolut daneben, egal was dem Mann nun vorgeworfen wird - das ist unterstes Niveau. Die Schlagzeile verstösst gegen 1 ("Wahrung der Menschenwürde"), 11 ("unangemessen sensationelle Darstellung von Gewalt und Brutalität"), 13 ("Berichterstattung über Ermittlungsverfahren, Strafverfahren und sonstige förmliche Verfahren muss frei von Vorurteilen erfolgen").Ich hatte nicht viel erwartet, und war deshalb gestern von der Reaktion sehr positiv überrascht: die B.Z. bekommt eine öffentliche Rüge, allerdings wegen den Punkten 1, 6 und 9 des Pressekodex. Der Presserat stellte heute in einer Pressemitteilung klar: "Presse darf nicht an den Pranger stellen".
Idee: Heise
Die Hausse wird noch weitergehen. Wir müssen uns aber auf größere Schwankungen einstellen. Die Zeit, in der man an der Börse blind einsteigen konnte, ist vorbei. Jetzt ist eine vorsichtigere Anlagestrategie angesagt, nicht zuletzt auch deshalb, weil sich immer mehr "Zittrige" im Markt tummeln.
Nachdem der US-Bundesstaat Alabama, das US-Fernsehen, Cheerleader in Texas, Lastwagenfahrer in Texas, Kinder in US-Kindergärten, Daimler-Chrysler-Mitarbeitern in Indiana, US-Urinproben, PC-Tastaturen und Paris Hilton anständig geworden sind, sollen auf der Spielemesse E3 in Los Angeles die Aussteller keine leicht bekleidete Damen mehr auftreten lassen, meldet die PC-Welt. Wer sich nicht dran hält, muss $5000 zahlen.

Nachtrag: Es wird noch besser! Am Abend des 4.2. wurden Temperaturen zwischen 0° und 1° vorhergesagt, und aktuell -6° angezeigt.
The executive branch shall construe Title X in Division A of the Act, relating to detainees, in a manner consistent with the constitutional authority of the President to supervise the unitary executive branch and as Commander in Chief and consistent with the constitutional limitations on the judicial power, which will assist in achieving the shared objective of the Congress and the President, evidenced in Title X, of protecting the American people from further terrorist attacks.Laut Kennern bedeutet dieses Geschwurbel (das so gut in dem Gesamt-Text versteckt ist, dass es zunächst niemandem auffiel), dass Bush weiter foltern lassen wird, wenn ihm danach ist (Boston Globe).
Zumindest wer die zehn Top-Verkaufsempfehlungen für 2005 wörtlich nahm, ist finanziell auf die Nase gefallen. Denn keine einzige der "Top Ten Sells 2005" beendete das Handelsjahr mit einem Kursverlust.
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Peinlich ist dies auch deshalb, weil die Top-Verkaufsempfehlungen zehn Prozent besser liefen als die Top-Kaufempfehlungen für 2005.
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Zumindest sind die Dresdner mit ihren "Top Ten Sells 2005" jetzt zum Gespött der Börsianer geworden. Schon länger haben die DrKW-Strategen eher eine Reputation als Glücksexperten und Gefühlsmanager.
Wer wie der Nebenkläger [Hinse] als hauptamtlicher Funktionär einer Gewerkschaft, ja als deren örtlicher oberster Bediensteter, erhebliche finanzielle Vorteile von einem - hier sogar dem größten - Arbeitgeber derselben Branche und desselben Bezirks empfängt, kann nicht erwarten, daß dieses Verhalten kritiklos hingenommen wird.
Die Technik, Erdgas auf minus 160 Grad Celsius zu kühlen und den so um das 600fache komprimierten, flüssigen Brennstoff per Tanker zu verschiffen, hat sich weltweit längst durchgesetzt. Erste LNG-Lieferungen wurden schon 1964 von Algerien nach Großbritannien aufgenommen. Heute werden bereits 26 Prozent des weltweiten Gas-Handels per Tankschiff abgewickelt, 74 Prozent sind Pipeline-Transport. Der Erdgas-Bedarf Japans wird längst vollständig mit Hilfe von LNG-Tankern gedeckt.Nachtrag 9.2: Stern berichtet auch über LNG.
Der Tenor Rolando Villazon singt nicht nur gut und sieht merkwürdigerweise aus wie Plácido Domingo (oder hat den gleichen Friseur), er kann sogar jonglieren. (Gesehen in der 3sat-Übertragung von "Der Liebestrank" von Donizetti an der Wiener Staatsoper)
Für ein Foto-Shooting mit einem Lifestyle-Magazin posierte die 22-Jährige mal total natürlich.Nun kam Chiara selbst zu Wort:
Ab morgen ist diese "Natürlichkeit" (Schlauchbootlippen, Knetfrisur, Make-Up vom Fass) zu bewundern in der Zeitschrift InTouch....mir klar, möchte man gestylt sein, schönes Make-Up haben, es ist schon wichtig, aber ich meine, ich pose jetzt nicht im Abendkleid oder im Cocktailkleid, sondern ganz leger in Jeans, und in einem Pulli, ich denke, eine Natürlichkeit, ist als junge Frau einfach schon wichtig.
Man sieht ihnen schon die Armut an, das fängt schon an dass man sieht, die Frauen haben kein Geld um sich Kosmetika zu kaufen, keine Hautcreme, kein Make-Up, kein Mascara, etc, die Haare sind überhaupt gar nicht gepflegt, dann guckt man weiter, und sieht dass sie alte Kleidung haben, dass sie sich aus Fashion überhaupt gar nichts machen, was einfach so an ihren finanziellen Mitteln liegt...
Ja, Armut sieht nicht gut aus. So gar nicht cool und trendy. Und sich dazu noch die naiv-dämlichen Kommentare einer "reich geborenen" Tussi anhören müssen, die keine Ahnung hat was "Armut" (oder auch nur "Bescheidenheit") bedeutet. Wirklich schlecht sah Chiara aus, als sie danach nochmal in ihrem Lieblingscafé in Düsseldorf interviewt wurde: nach einer Tasse Kakao waren ihre Lippen noch mehr angeschwollen als üblich."Wenn wir sagen würden, Informationen, bei denen wir nicht sicher sein können, dass sie unter vollkommen rechtsstaatlichen Bedingungen zu erlangen waren, nutzen wir unter keinen Umständen - das wäre völlig unverantwortlich. Wir müssen solche Informationen nutzen."
Laut Berliner Zeitung, taz und Berliner Morgenpost hat das Landgericht Potsdam entschieden, dass Imam Yakup Tasci vom ZDF nicht als "Hassprediger" bezeichnet werden darf, und ihm auch nicht Zitate bzgl. "stinkende Deutsche", die "in der Hölle landen" zugeordnet werden dürfen. Das Urteil ist ein Versäumnisurteil - der Anwalt vom ZDF kam nicht. Die Lage ist somit immer unübersichtlicher. In einem früheren Verfahren hatte das ZDF - wenn auch nur aus formalen Gründen - noch gewonnen. Laut Zeitung will das ZDF 1. Einspruch einlegen (wohl § 338 ZPO), 2. eine nicht näher erläuterte Feststellungsklage vor dem Landgericht München fortführen.
Wer in Zuchtpferde, Münzen oder Schnittblumen investieren will, muss sich über die geplante Mehrwertsteuererhöhung keine Sorgen machen. (...) Aber zählen sie oder Süßigkeiten wirklich zur Grundversorgung und dienen am Kiosk erwerbliche Porno-Hefte der Allgemeinheit, während Babywindeln und Arzneimittel von 2007 an mit 19 Prozent besteuert werden sollen?
Dabei gehört das amerikanische Gesundheitssystem jetzt schon zu den teuersten der Welt. Es verschlingt rund 15 Prozent des Bruttosozialprodukts und verfehlt dennoch seinen Nutzen: Die Lebenserwartung in den USA ist kürzer als im verarmten Costa Rica.
Den breitkrempigen Hut, der verhindert, dass beim Arbeiten über Kopf Sägespäne in den Kragen fallen. Die Schlaghosen, die die Schuhe von Sägemehl freihalten. Die Weste mit den acht Knöpfen, die "acht Stunden Arbeit täglich" symbolisieren, und die Jacke mit sechs Knöpfen als Symbol für "sechs Tage Arbeit pro Woche".