26.5.07

Beinstarke Bildunterschrift gesucht


(Bild gefunden bei news.at)

25.5.07

Callcenter-Alltag (2)

Jahre hatte ich drauf gehofft, nun ist es soweit: Günter Wallraff ist endlich wieder aktiv. Diese Woche berichtet er in der Zeit über die Arbeit im Call-Center.

20.5.07

Krümel für Chrysler

Wirklich verstanden hatte ich es nie, warum die Daimler-Chrysler-Ehe nicht funktionierte. Allerdings hatte ich mich auch noch nie in ein Chrysler gesetzt - es hatte sich einfach nicht ergeben. Der Stern hats getan - und stellte fest, dass Chrysler von Daimler sozusagen nur die Krümel abgekam. Der Chrysler Crossfire sah zwar von Aussen schön aus, die Innenausstattung war aber veraltet; Gleiches galt für den von aussen super aussehenden PT Cruiser. Motoren wurden gar teilweise von Mitsubishi, Hyundai und VW gekauft statt von Daimler, oder es gab nur die Technik der vorherigen Modellreihe.

16.5.07

Religionspolizei, bitte sofort zu Aldi

In der Schlange vor der Kasse bei Aldi sah ich etwas, das es eigentlich nicht geben "dürfte". Vor mir stand eine Frau mit Kopftuch und auch sonstiger Kleidung die typisch für diesen Kreis ist. Im Einkaufswagen lagen aber zwei Kisten mit Rotwein, und zwar Cariñena Los Royales 2002 Reserva, mit Goldfaden drumherum. Und das obwohl deren Prophet gleich zehn Klassen von Leuten verflucht hat, die mit Alkohol zu tun haben. Tsk, tsk. Kopftuch tragen, aber Alkohol kaufen. Wenn das die Saudische Religionspolizei wüsste... (Die liess seinerzeit Mädchen nicht aus einer brennender Schule, weil sie kein Kopftuch anhatten!)

(Von jeglichen Inhalten des al-shia Links distanziere ich mich, insbesondere weil ich nicht geprüft habe, ob dort problematische Inhalte sind)

12.5.07

McHalal

McDonalds bietet in London testweise Burger für Muslime an. Die verwendeten Rinder, Brötchen, Käsescheiben und Salate wurden "voll korrekt" nach Islamischen Recht geschlachtet. (Die Welt)

25.4.07

Berliner Imam doch ein "Hassprediger"

So ist das vor Gericht: noch vor knapp einem Jahr entschied das Landgericht Postdam, dass Imam Yakup Tasci vom ZDF nicht als "Hassprediger" bezeichnet werden dürfe. Doch das Oberlandesgericht Brandenburg (Urteil vom 23.4.2007, Az.: 1 U 10/06) sah das anders, und deshalb darf der Imam (mit der feinen Nase) vom ZDF nun doch wieder als "Hassprediger" bezeichnet werden (OLG Brandenburg, ZDF, ddp, epd, C.H. Beck). Dem Geruchsexperten ist das vermutlich egal: er hat Deutschland verlassen.

20.4.07

Callcenter-Alltag

Wer gelegentlich Zuhause von Verkäufern belästigt wird, die einem "helfen wollen, beim telefonieren zu sparen", kann nun wissen, wie es in deren Callcentern aussieht. (Die Welt)

Nachtrag 21.4.2007: Carsten Scheibe erzählt, wie eine Dame von ARCOR wütend wurde, nachdem er ihr erzählt habe, dass ALICE doch so süss aussehe. Und verweist auf Nicht-Anrufen.de, wo Anrufer verarscht werden.

19.4.07

Nicht handzahm (17): Sexuelle Belästigung

Seit Tagen versucht der Kater das Katzenmädchen zu besteigen. Da sie daran nicht interessiert ist, kommt es ständig zu Verfolgungsjagden durch die Wohnung - obwohl doch beide kastriert sind...

Und so machen es die anderen:

Sissi & Franzl tun es

Und zwar in aller Öffentlichkeit.

9.4.07

Teure Schuhe

"Ansbert von Tharnung" beschreibt, wie er sich ein Paar massgefertigte Schuhe für 2800 Euro gekauft hat. (Stern)

Neues Wort (XIII)

Boreout: bei der Arbeit gelangweilt und unterfordert sein (Stern)

7.4.07

Erste Klasse

Vor einigen Wochen wollte ich nach Stuttgart, um dort einen Prozess als Zuschauer zu besuchen. Um den Prozess geht es hier nicht (er wurde mit einem für "meine Seite" erfreulichen Vergleich beendet, und die Klägerin wird auch noch die Kosten bezahlen), sondern nur um die Reise.

Da Stuttgart 6 Autostunden entfernt ist, und ich somit 12 Stunden unterwegs wäre, habe ich, anstatt ein Stuttgarter Fahrzeug zu mieten, doch lieber in ein Bahnticket investiert. Und zwar 1. Klasse, um mal zu erleben ob das besser ist.

Als Zeitvertreib mein Notebook, und jede Menge Videos und Zeitschriften.

Die 1. Klasse lohnt sich nicht wirklich. Die Zeiten, wo man in Abteilen mit roten Plüsch sitzen konnte, wie ich es als Kind beobachten (aber nicht erleben) konnte, sind wohl vorbei. Die Sitze sind aus schwarzem Kunstleder - und zumindest weniger unbequem als die 2. Klasse Sitze. Immerhin gibt es aber Getränkeservice an den Platz; der Latte Macchiato kostete 3,20 (!) und war trinkbar. Steckdose war unter dem Sitz. Ich hatte einen "Tischplatz" reserviert und kann das nur empfehlen.

Die Fahrt ist ziemlich "wackelig". Ich kann kaum nachvollziehen, wie Manager, Rechtsanwälte etc es tatsächlich schaffen, zu arbeiten.

In Göttingen gabs ein Brezelverkäufer. Preis: 1,30. (Im Hauptbahnhof kostete sie 60 ct).

Um die Mittagszeit bin ich dann in den Restaurantwagen. Auch das war einer meiner "Träume" gewesen - als Kind bin ich da mal durch, aber ohne was zu essen. Jedenfalls sitzt man ganz bequem auf roten Sitzen, wie in einem amerikanischen "Diner", allerdings gibts es keine Steckdosen - das Notebook musste mit Akku laufen. Das Essen war in Ordnung. Nicht super, aber auch nicht schlecht - vermutlich aufgewärmte Tiefkühlkost, zusätzlich frischer Salat. Der Service war sehr gut, eigentlich fast wie in Hotel-Restaurants.

Beim Umsteigen in Mannheim hatte ich so wenig Zeit, dass ich in den "falschen Zug" stieg, d.h. die falsche Hälfte des ICE. Aber das war eh nur eine kurze Fahrt.



Die Rückfahrt hatte es in sich. Da ich den Wunschtermin verpasst hatte, galt es, einen anderen Termin zu finden. Ich bin dann in die "DB Lounge". Dort war man nicht in der Lage, mir einen "Tischplatz" zu reservieren, sondern nur "irgendein Platz" für den nächsten Zug. Naja. Später im Zug habe ich mir dann trotzdem einen freien Tischplatz nehmen können. Nach einigen Stunden gabs einen merkwürdigen Geruch, der nach "Elektrobrand" roch. Rauch war nirgendwo zu sehen. Der Geruch war aber nur in dem einen Wagen, nicht ausserhalb. Kurz bevor ich in Panik geraten konnte hielt der Zug und machte eine Pause, und eine Ansage verkündete ein "technisches Problem" mit den Bremsen. Mein Gegenüber meinte, das sei andauernd. Aha. Es gab später noch einige solche "Pausen". Schliesslich kam ich doch mit nur geringer Verspätung an.

31.3.07

Husseine haben es schwer

Wer in den USA mit Vorname "Hussein" heisst, hat es schwer, einen Kredit zu bekommen oder ein Auto zu kaufen, dank dieser Schwarzen Liste, auf der eben auch einige "Hussein" drin stehen. (Artikel im SPIEGEL)

20.3.07

Der schlimmste Arbeitsplatz der Welt

Der schlimmste Job der Welt scheint bei Goldman Sachs zu sein, der größten Investmentbank der Welt. Statt Teamgeist gibt's Mobbing. (Die Welt)

19.3.07

Falscher Wein?

Folgenden Text fand ich kürzlich im Stern newsletter:
Jahrelang präsentierte Weinguru Hardy Rodenstock Sensationsfunde edler Flaschen. Eine Analyse könnte ihn nun als Schwindler entlarven - und bringt Christie`s in Verruf
Da ich den Stern nicht kaufen wollte, googelte ich nach Hardy Rodenstock. Dort fand sich eine ganze Menge. Die Geschichte hat Ihren Ursprung in den USA, wo ein Käufer sich betrogen fühlte. Die Times hat eine gute Zusammenfassung.

Nachtrag 28.3.2007: Inzwischen ist der Stern-Artikel frei verfügbar.

Nachtrag 23.11.2008: Der Stern hat zu Etiketten, Korken und Depots recherchiert, und diverse Indizien entdeckt.

26.1.07

Nicht handzahm (16): Markierung

Gestern wurde ich von dem Katzenkind "markiert": sie hat ihre Wange gegen meinen Fuss gerieben. Ein gutes Zeichen. Aber Bauch anfassen oder gar hoch heben ist immer noch unerwünscht.

21.1.07

Hummer Probesitzen am Ballermann

Aufgrund einer aufdringlichen Werbung im Klassik-Radio bin ich heute zur Eröffnung vom Autohaus Kroymanns, mit dem Ziel mich mal in ein Hummer oder ein Cadillac zu setzen. Schon am Eingang tönte laute Musik, jedoch von RTL Radio. Eine Besucherin sprach von "Ballermann Musik". Offenbar werden wohl nicht so sehr Freunde der klassischen Musik als Kunde gesucht, sondern Schlagerfans.

Das Ziel war leicht gefunden - ein HUMMER H2 stand fast am Eingang:
Nach etwas Wartezeit konnte ich probesitzen. Ein wirklich bequemes Auto. Es gibt ordenlich Platz zwischen Fahrer und Beifahrer, die Sitze sind angenehm, und es gibt zwei Becherhalter. Die Automatik-Schaltung ist in der Form des Kerosinhebels bei Flugzeugen. Das passt gut, da die Werbung in den letzten Jahren die Wörter "Triebwerk" und "Cockpit" für Autos verwendet.

Daneben standen auch zwei HUMMER H3. Die waren etwas kleiner, und ohne den coolen Hebel, sondern alles eher durchschnittlich. Auch war das Probesitzen nicht so beeindruckend. Ein Blick auf das Preisschild zeigte, dass der H3 nicht so sehr eine Weiterentwicklung des H2 ist, sondern die Sparversion: ein H2 kostet 80.000, ein H3 dagegen "nur" 50.000.

Das nächste Ziel waren die Cadillacs. Hier ein CADILLAC ESCALADE:

Man sitzt zwar ganz bequem drin, aber das Auto selbst ist im Grunde hässlich. Nach Jahren der weltweiten Abrundung im Design versucht offenbar dieser Autohersteller, wieder Kanten einzubauen. Der Schalthebel der Automatik ist am Lenkrad, wie ich es bisher nur von amerikanischen Filmen kannte.

Der Rest des Besuches war eher uninteressant. Was ich jedoch noch suchte, war die mir bisher unbekannte Marke SsangYong. Ich fand einige Exemplare ganz zum Schluss meines Besuchs, die auf mich keinen besonderen Eindruck machten - schon das Logo auf dem Lenkrad (das irgendwie an die Zange einer Languste erinnert) schreckt ab.

Was bei allen Autos dieses Autohauses, in denen ich gesessen habe, etwas enttäuschend ist, ist dass die Scheiben nie funktionierten und offen waren, und die Sitzverstellung teilweise nicht. Zweites ist wichtig, da man sonst nicht "richtig" sitzt. Erstes ist wichtig, um den "Ruhe-Effekt" zu erleben, wenn sich die Türen schliessen. Vor Jahren machte dies Mercedes zum Thema einer Werbung, vor dem Hintergrund eines lauten Basars. Auch ärgerlich ist, wenn es beim Schliessen der Türen nicht "Wupp" macht, sondern "Klapper".

Ich wollte gehen - leider regnete es draussen. Also noch einmal angenehm Probesitzen im H2 und im Cadillac. Danach hatte der Regen aufgehört.

Draussen stand ein HUMMER H1, von der Miet-Firma Yellow Hummer. Bei dem H1 war der militärische Ursprung noch deutlich zu sehen. Probesitzen war leider nicht möglich - aber von aussen wirkte er im Inneren etwas eng, die Sitze waren schmaler, dafür der Zwischenraum zwischen den Sitzen grösser.

Nachtrag 22.3.2009: der niederländische Mutterkonzern der Autohandelskette Kroymans ist pleite. (Tagesspiegel)

20.1.07

Flop-Ausreden in der Berliner Kulturszene

Wenn im Kultursubventionsparadies Berlin trotz (oder dank) Geheimsprache der Rezensionen mal wieder eine Aufführung gefloppt ist, muss eine Ausrede her. Und zwar eine Gute. Also nicht "der Regisseur ist ein Idiot" oder gar "Der Intendant ist ein Idiot". Die Welt präsentiert eine Auswahl:
  • "Publikumsreservoir erschöpft"
  • "Konzeption vom Publikum nicht angenommen"
  • "ihren Lebenszyklus überschritten"
  • "geringen Bekanntheitsgrad des Stücks"
  • "nicht repertoirefähig"

18.1.07

Neues aus der Burkha-Szene

Wer in einem Burkha-Gebiet wohnt, oder einfach nur Burkha-Outfits geil findet, muss seine Frau oder Schwester nicht mehr einsperren: jetzt gibt es das Burkini - damit können Burkha-Babes endlich an den Strand gelassen werden, und dürfen sogar als Rettungsschwimmerinnen arbeiten. (Stern, mit scharfen Fotos)

17.1.07

Noch kein Hartz 4 für Peter Hartz

Das Manager-Magazin berichtet brühwarm aus dem Gericht über die Verhandlung gegen Peter Hartz wegen Untreue:
Hartz äußert sich zu seinen persönlichen Vermögensverhältnissen, die im Falle einer Geldstrafe eine Rolle spielen. Er habe 25.000 Euro Einkünfte pro Monat, sagt Hartz. Hinzu komme ein "angelegtes Vermögen" in Höhe von 2,7 Millionen Euro.
Damit erfüllt der Hartz 4 Erfinder noch nicht die Voraussetzungen für Hartz 4. Aber abwarten, wie hoch die Geldstrafe und die Rückforderungen von VW sein werden.